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Die Völker Lejandas - Das RPG

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 Die Rebellen Finsceals

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BeitragThema: Die Rebellen Finsceals   So Nov 06 2016, 19:51




Man könnte die Werwölfe in Lejandas ein zerschlagenes Volk nennen. Nachdem sie von den Magiern vor 130 Jahren, komplett versklavt wurden, schienen sie mit einem Leben in Ketten liebäugeln zu müssen. Doch seit dem Ausbruch einer Hand voll Wölfe aus Karys vor 10 Jahren baut sich eine Rebellengemeinschaft auf dem Berg Kovek auf. Versteckt bereiteten sie sich über die Jahre darauf vor, mehr ihrer Artgenossen aus den grausamen Fängen der Magier zu befreien. Immerhin befindet sich der Großteil der Werwölfe noch immer in Gefangenschaft und spielen Dienstboten und Bußhunde für die arroganten Zirkelmagier.
Da die immer stärker werdenden Spannungen zwischen der Großmächte nun auch zu Bündnissen kleinerer Gemeinschaften führte, können sie heute die Albe, eine Unterart der Elben, ihre Verbündeten nennen und besiedeln mit ihnen zusammen den Berg, im Rebellenlager Finsceal und wappnen sich.

» Die Werwölfe
» Die Albe


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Zuletzt von Erzähler am So Nov 06 2016, 19:55 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rebellen Finsceals   So Nov 06 2016, 19:51





Lebenserwartung

300 Jahre

Stärken

Wolfsgestalt, Kraft, verbesserte Sinne, Resistenz gegen Manipulations- & Verwandlungszauber

Schwächen

Silber, unkontrollierte Verwandlungen (Vollmond), Versklavung & Verfolgung durch die Magier

Fähigkeiten

Verwandlung in einen Wolf
Sehr selten magiebegabt – nur bei gebissenen Magiern kann eine schwache Magiebegabung vorkommen.

Bündnisse & Feindschaften

Albe, Magier

Verbreitung

Rebellenlager Finsceal oder als Sklaven in Karys


» Allgemeines

Die Werwölfe sehen in ihrer Menschengestalt aus, wie jeder andere Mensch auch aussehen würde. In ihrer zweiten Gestalt, der Werwolfsgestalt, ähneln sie jedoch einem zu groß geratenem Wolf. Die Weibchen haben eine Schulterhöhe von 60 – 100 Zentimetern, während die Männchen 80 – 130 Zentimetern erreichen. Bei den meisten Werwölfen ähnelt ihre Haarfarbe auch ihrer Fellfarbe in ihrer Werwolfgestalt, nur selten gibt es hier Ausnahmen. Zudem haben sie eine Lebenserwartung von etwa 300 Jahren, wenn sie nicht zuvor schon im Kampf oder durch besonders ungerechte Haltung in ihrer Sklavenposition verstorben sind.
Die Fähigkeit sich in einen Wolf zu verwandeln, ist wohl die beeindruckendste Fähigkeit der Werwölfe. Die Verwandlung dauert zwischen 2 und 5 Minuten, während dieser verändert sich der komplette Körper- und Knochenbau dieser Wesen. Die Knochen knacken, das Fell wuchert, der Körper schrumpft und aus den Armen werden Vorderbeine. Für Leute mit schwachen Nerven oder nervösem Magen ist das nicht unbedingt ein angenehmer Anblick. Die erste Verwandlung ist die schmerzvollste, doch auch alle weiteren Verwandlungen sind noch recht schmerzhaft, da die Knochen brechen und die Haut sich dehnt und zusammenzieht. In ihrer Wolfsgestalt kommunizieren die Werwölfe untereinander durch Telepathie.
Werwölfe können durch einen Biss und die Übertragung des Speichels andere Wesen ebenfalls zu Werwölfen machen, vorausgesetzt, sie waren in der Wolfsgestalt während dem Biss oder der Übertragung. Infizieren können sich hauptsächlich Menschen durch einen Werwolfbiss, doch auch andere Rassen können nicht völlig ausgeschlossen werden - auch wenn nur wenige dieser Fälle bekannt sind. Egal jedoch wer gebissen wird, wenn er vorher mit einer Magiebegabung aufwarten konnte, muss er sich nach der Infizierung von dieser höchstwahrscheinlich verabschieden oder zumindest einen Großteil dieser missen, sodass allerhöchstens kleine Zauber übrig bleiben - doch auch dies ist ziemlich selten.
Die Wolfsgestalt ist auch gleichzeitig eine der größten Stärken der Rasse. In ihr besitzen sie eine erhöhte Schnelligkeit und einen festen Biss. Zudem kommen sie in unwegsamen Gelände dank der kräftigen Beine und der hohen Sprungkraft, kombiniert mit einer guten Wendigkeit, schneller voran. Außerdem haben sie, in beiden Gestalten, eine Resistenz gegen Manipulations- und Verwandlungszauber, was auch ihrer Wandlungsfähigkeit zuzuschreiben ist. In der Menschengestalt ist der Geruchs-, Gehör- und Sehsinn besser ausgeprägt als bei einem Menschen, in der Werwolfsgestalt verdeutlicht sich dies sogar noch. Außerdem sind die Werwölfe in ihrer Menschengestalt stärker als normale Menschen.
Die größte Schwäche der Werwölfe ist Silber. Es löst bei Berührung mit der Haut schon in geringen Mengen große Schmerzen und Verbrennungen aus, in größeren Mengen führt Silber zu einem grausamen Tod. In wohldosierter Menge kann es, insofern es in den Organismus gelangt, zu einem raschen Tod oder zu einer längeren Betäubung führen.
Auch sind Vollmondnächte eine Schwäche dieser Rasse, da in ihnen eine höhere Verwandlungsgefahr vorliegt. Da viele der Werwölfe in Gefangenschaft der Magier leben und ein Halsband tragen, dass bei einer Verwandlung zu Verletzungen führt und die wenigen freien Werwölfe sich durch die Verwandlung leicht verraten könnten, sind die Vollmondnächte in diesen Zeiten nicht gerne gesehen. Die Werwölfe gehören zu den Wechselblütern, können sich also untereinander, mit Menschen und mit Gestaltwandlern paaren. Auch mit Vampiren ist Nachwuchs in Form eines Hybriden möglich.

» Abweichungen der Rasse
Neben den Werwölfen gibt es auch ihre Artverwandten - die Werkatzen.
Die Werkatzen zählen als eigenes, sehr vielfältiges und unterschiedlich erscheinendes Volk in Lejandas. Einige von ihnen sehen optisch Menschen sehr ähnlich, haben fast keine Unterschiede. Andere hingegen weisen auch tierische Merkmale auf - Katzenattribute wie Ohren, Schnurrhaare oder einen felligen Schwanz. Sie besitzen zudem eine zweite Form, in welche sie sich verwandeln können, die Gestalt einer Wildkatze. Hierbei handelt es sich meist um größere Varianten der eigentlichen Tiere, die sie darstellen und es ist nicht schwer zu erkennen, ob man vor einem wirklichen Tier oder doch einer Werkatze steht. Die Möglichkeit der zu findenden Tiere ist sehr groß und weitläufig, fast alle Samtpfoten, die zu der Gattung Wildkatze zählen, können einem auch bei diesem Volk begegnen.
Wie zu erwarten besitzen die katzenähnlichen Wesen auch einige der Stärken der ihnen artverwandten Tiere. Ihre Sinne sind überdurchschnittlich ausgeprägt und geben ihnen in einigen Situationen einen Vorteil. Ihr Gleichgewichtssinn ist sehr sensibel und es ist selten eine Werkatze wirklich straucheln zu sehen. Auch das Gehör und der Geruchssinn zählen zu ihren Stärken und bringen ihnen Vorteile in ihrem Leben. Auf der anderen Seite wird ihr Volk natürlich auch von Nachteilen beherrscht, die jeden dieser Spezies befallen. Sie sind anfällig für Silber, vertragen es nicht gut und erleiden durch Berührung dieses Metalls Schaden und Schmerzen. Zudem können sie ihre Verwandlung in Vollmondnächten nicht kontrollieren oder unterdrücken. Wenn die helle Scheibe am Himmel steht, ist ihre Beherrschung verschwindend gering und sie nehmen ihre zweite Gestalt an.
Die Lebenserwartung der großen Katzen beträgt ungefähr 200 Jahre, was sie zu einem recht langlebigen Volk macht und sie eine geraume Zeit über diese Erde wandeln lässt. Diese Wesenheit wird zu den Wechselblütern gezählt und pflanzt sich auf dieselbe Weise fort wie Menschen und haben eine ebenso lange Austragedauer für ihre Kinder. Ihren Nachwuchs bekommen sie in der Menschengestalt und die Wandlung der Kleinen erfolgt erst nach der Geburt.
Sie weisen in vielen Aspekten zwar große Ähnlichkeiten mit den Werwölfen auf, doch verstehen sie sich mit diesen nicht allzu gut, weswegen sie nicht zu deren Verbündeten zählen und stattdessen zu jenen zählen die auf Lejandas verstreut leben und sich verschiedensten Völkern angeschlossen haben.

» Magische Begabung

Die Werwölfe sind magisch unbegabt. Selten kommt es jedoch dazu, dass ein gebissener Magier noch über einen Teil seiner Magie verfügt, in den meisten Fällen verliert er sie spätestens bei der ersten Verwandlung. Nur sehr selten behält der Begabte einen Teil seiner Fähigkeiten. Werwölfe sind einfach nicht für das magische Dasein geschaffen

» Politische Verhältnisse

Die Werwölfe leben in der Sklaverei der Magier, weswegen sie keine Regierung oder Anführer haben. Auch eine richtige Politik oder Beziehungen zu anderen Völkern haben sie nicht. Eine Ausnahme bilden die Rebellen auf dem Berg Kovek. Sie haben dort ihr Rebellenlager Finsceal aufgebaut in welchem sich seit dem sich anbahnenden Krieg auch die Albe aufhalten, welche zuvor wie Nomaden durch Lejandas gereist sind. Damit bilden die Albe auch die Verbündeten der Werwölfe.
Die Rebellen sind natürlich mit den Magiern auf Kriegsfuß und auf der Suche nach weiteren Verbündeten. Sollten die Werwölfe wieder in Freiheit und einem eigenen Reich leben können, herrschen bei ihnen sicherlich demokratische Verhältnisse.

» Wirtschaftliche Verhältnisse

Die Sklaven der Magier haben kein Recht auf Eigentum. Die Rebellen hingegen leben vom Wald rund um Finsceal und von dem, was sie bei Überfällen auf Karawanen der Magier erbeuten. Dinge, die sie nicht benötigen werden von ihnen meist in der Freien Stadt verkauft oder eingelagert. Doch auch wenn das jetzt nach Viel klingen mag, die Rebellen sind arm und haben nur das Allernötigste. Doch das verstärkt nur ihr Streben nach Freiheit und einem eigenen Reich oder einer eigenen Stadt.

» Ausbildung

Die Sklavenkinder genießen keinerlei Ausbildung, sie lernen nur das, was ihnen an Aufgaben zugeteilt wird. Stellen sie sich dabei gut an, werden ihnen anspruchsvollere Tätigkeiten übertragen. Diejenigen unter den Sklaven, die einem Meister gehören, lernen teilweise noch Dinge, die den jeweiligen Herren wichtig sind, darunter ist oft das Lesen und Schreiben. Aber einen Beruf lernt keiner von den Sklaven richtig, geschweige denn, wie man eine Waffe führt und mit ihr kämpft!
Die Rebellen bringen sich untereinander alles bei, was sie wissen und lernen den Kampf mit den Waffen in mühsamen Stunden auf dem Übungsplatz.

» Bräuche und Traditionen

Da die Sklaven nicht viele Möglichkeiten haben, haben sie auch nicht viele Traditionen und Bräuche, eigentlich gar keine, zu groß ist die Unterdrückung durch die Magier. Doch ehren sie ihre Toten mit kleinen Wandmalereien in ihren Baracken und singen Lieder, insgeheim und leise, mit denen sie die Seelen der Toten in die Geisterwelt begleiten wollen. Die Rebellen begraben ihre Toten in der Erde und gedenken ihnen mit einer kleinen Totenfeier, während derer sie die selben Lieder wie die Sklaven singen.
Einen richtigen Glauben besitzen die Werwölfe auch nicht, zu viel ist durch den Kampf gegen die Magier verloren gegangen und in Vergessenheit geraten. Die meisten von ihnen leben für sich und das Volk der Werwölfe, glauben daran, dass eines Tages alles besser ist, man sich dafür nur genug anstrengen müsse.
Es ist kein Brauch der Sklaven, aber jeder von ihnen bekommt ein Halsband der Magier, welches mit auf den Hals gerichteten Stacheln bewehrt ist. Es soll die Werwölfe davon abhalten, sich zu verwandeln, da der Hals in der Wolfsgestalt breiter und stabiler ist, weswegen die Stacheln sich schmerzhaft in den Hals bohren würden. Zudem kennzeichnet es den Besitzer des Sklaven aus. Die Rebellen haben den Brauch, die gelösten Halsbänder in Finsceal am Runenstein zu sammeln, damit sie die Tage der Sklaverei nicht vergessen.

» Völkergeschichte

Die Geschichte der Werwölfe ist durchzogen von Gewalt, Blut und Kampf. Sie waren Barbaren, zogen in Rudeln durch das Land und genossen die Freiheit. Sie hatten keine richtigen Feinde, da sie einfach weiterzogen und nur zum Spaß kämpften. Aber es gab einige Rudel unter ihnen, die den Drang nach Magie hegten, welche den Werwölfen verwehrt ist. Sie versuchten deshalb, die Magie von den Magiern Aímas zu stehlen. Es wurden Männer, Frauen und sogar Kinder entführt und grausame Experimente an ihnen durchgeführt, um an die Magie zu gelangen, die in ihnen steckte. Die Werwölfe stellten sich die Magie als greifbar und entnehmbar vor. Sie schnitten die Leichen der Entführten auf, fanden jedoch nichts. Sie nahmen an, dass die Magie mit dem Tod erlischt und verschwindet. Also suchten sie in den Lebenden, eine blutige Angelegenheit, die für die Magier immer tödlich endete. Als die Regierung der Magier von diesen Schandtaten erfuhr, war sie erzürnt und stellte die Werwölfe zur Rede. Doch die Wölfe blieben stur. Sie wollten die Magie, uneinsichtig darüber, dass sie wegen ihrer zweiten Gestalt magisch unbegabt waren, es genetisch nicht möglich war. Natürlich gab es gebissene Magier, die noch von ihrer Magie Gebrauch machen konnten, aber es wusste niemand woher das kam. Zudem war es den Wölfen zu wenig und zu selten, sie hörten nicht damit auf, an magisch Begabten Experimente durchzuführen. Es kam, was kommen musste. Die Magier zogen gegen die Werwölfe in den Krieg, verfolgten die Rudel, eine blutige Hetzjagd begann. Die Magier oblagen den Werwölfen und beschlossen, dass die Werwölfe von nun an in der Skalverei der Magier leben sollten, damit ihre unstillbare Lust nach Magie in Zaum gehalten werden kann. Die Wölfe leben nun seit gut 150 Jahren in ärmlichen Verhältnissen und bei schlechter Behandlung in der Hauptstadt Aímas. Das letzte freie Rudel der Wölfe, Muirenn, wurde vor 130 Jahren von den Magiern gefangen genommen.
Aber vor rund zehn Jahren gelang es einem Werwolf, einen kleinen Aufstand während einer großen Feier anzuzetteln, bei dem sowohl Werwölfe als auch Magier ihr Leben auf den Straßen von Karys aushauchten. Doch eine kleine Gruppe Werwölfe, darunter Beocca Durial, Gründer der Rebellen und seine spätere Beraterin, Minou Arcos, konnten fliehen. Die Magier folterten und töteten viele zurückgebliebene Flüchtige, doch keiner von ihnen verriet die Entflohenen, sodass die Magier noch immer denken, alle Werwölfe leben in der Versklavung.
Die Entflohenen hingegen gründete am Fuße des Berges Kovek, auf den Ruinen einiger Hütten, das Rebellenlager Finsceal. Im Schutze eines kleinen Walls befinden sich ein paar Hütten, in denen die Werwölfe wohnen und ihre Guerilla-Aktionen planen. Zudem ist es der Versammlungsort aller geflohenen Werwölfe. Fernab von den wachsamen Augen der Magier und ihrer Spione.
Die Rebellen kämpfen von dort aus für die Freiheit ihrer Artgenossen und wollen ihnen zu einem eigenen, unabhängigen Reich verhelfen und dort in Ruhe und Frieden mit ihnen leben. Das alte Leben wieder finden und den Artgenossen wieder ein lebenswertes Leben bieten.  Doch langsam aber sicher führt das dahin, wovor alle Werwölfe sich fürchten. Die Magier werden eines Tages von Finsceal erfahren - vor allem jetzt, bei all den Unruhen und dem herannahenden Krieg ist es noch unsicherer für die Wölfe des Bergs Kovek geworden. Kein Wunder also, dass sie mit anderen - Gleichgesinnten - ein Bündniss schlossen. Die Albe, welche durch die Unruhen der Großmächte ebenfalls fürchten alleine durch die freien Landschaften ziehen zu müssen haben sich den Werwölfen angeschlossen und bilden nun einen Teil des Rebellenlagers, dazu bereit ihren Verbündeten tatkräftig zur Seite zu stehen.



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BeitragThema: Re: Die Rebellen Finsceals   So Nov 06 2016, 19:52





Lebenserwartung

120 Jahre

Stärken

Ihre eigene Rassenfertigkeit im Bereich der Schatten, ihre Geschicklichkeit, das Gemeinschaftsgefühl

Schwächen

Lichtmagie/Heilige Magie schadet ihnen stark, sie können nicht Lesen und Schreiben, diplomatisches Ungeschick

Fähigkeiten

Häufiger magiebegabt – allerdings ausschließlich Dunkel- und Mischmagie,
Albe können sich von Natur aus im Schatten verstecken oder kleinere Gebiete in Schatten hüllen.


Bündnisse & Feindschaften

Werwölfe, Magier, Zwerge

Verbreitung

Das Rebellenlager Finsceal


» Allgemeines

Die Albe (oder auch Dunkelelben) sind ein Volk in Lejandas, welchem man deutlich ansieht, dass  es vom „elbischen Blut“ abstammt, haben sie doch einen ähnlichen hochgewachsenen Körperbau und dieselben spitzen Ohren vorzuweisen. Jedoch sind die Hauttöne dieser Wesen meist sehr dunkel, bewegen sich in Blau-, Braun- oder Grüntönen, wodurch man sie leicht erkennen kann. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind die weißen, sogenannten „Zorneslinien“, welche sich meist um die Augen verteilt in dem Gesicht der Wesen befinden und bei Zorn aufleuchten, woher sie auch ihren Namen haben. Diese Linien sind bei jedem Individuum anders geformt. Die Augen der Albe selbst sind meist schwarz oder rot, auch wenn es ab und an Ausnahmen dieser Farbgebung gibt. Stirbt ein Alb vorher nicht in einem Kampf oder durch andere äußerliche Einwirkungen liegt die Lebenserwartung eines solchen bei etwa 120 Jahren, doch so wie bei jedem Wesen kann man dies auf den Tag genau natürlich nicht sagen, zumal die meisten Albe tatsächlich im Kampf ihr Leben lassen, aufgrund ihrer Mentalität und ihren Traditionen.
Es ist für Albe ganz natürlich, dass sie sich perfekt in Schatten verstecken und diese manipulieren können. Das hat tatsächlich nicht sonderlich viel mit ihrer allgemeinen Magiebegabung zu tun, sondern wird ihnen von der Natur mitgegeben. Mancher Alb kann sogar kleine Gebiete in Dunkelheit hüllen. Natürlich ist es von Individuum zu Individuum verschieden, wie gut der Einzelne tatsächlich darin ist. Weiterhin finden sich Albe sehr gut in der Natur zurecht und sind gute Überlebenskämpfer, die auch ohne die Vorzüge eines festen Wohnortes sehr gut zurecht kommen. Die Albe sind außerdem schon allein ihrer Mentalität wegen geborene Kämpfer. Sie sind keineswegs zu sensibel noch zu grazil zum Kämpfen. Eine weitere Stärke dieser Wesen ist wohl ihr Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Clans. Es ist gar nicht so einfach einen solchen zu zerschlagen, da sie geübt darin sind zusammen zu kämpfen und sich aufeinander verlassen können. Auch ihr Argwohn gegenüber Außenstehenden kann als Stärke gesehen werden, da sie so weniger anfällig für Verrat und dergleichen sind.
Doch auch dieses so robuste Volk hat Schwächen. So sind Albe beispielsweise sehr anfällig für jegliche Art von Lichtmagie. Aber auch Heilige Magie ist gegen die schattenbegabten Wesen sehr wirkungsvoll und schadet ihnen sehr. Weiterhin sind die wenigsten von ihnen in der Lage zu lesen und zu schreiben, was durchaus zu ihren Schwächen zählt, zudem besitzen sie ein allgemein geringes Verständnis von Diplomatie.
Auf der Speisekarte der Albe steht im Grunde alles, was sie so finden. Gute Beobachter werden feststellen können, dass sie eine besondere Vorliebe für jegliches Fleisch entwickelt haben, doch sie essen auch Gemüse, Früchte, Beeren – alles eigentlich was sie so finden können und ihrer Zunge ein angenehmes Gefühl bereitet. Für sie ist es vor allem wichtig satt zu werden, weswegen sie nicht wirklich zimperlich sind und auch wissen, wie sie an ihre Nahrung kommen.
Die Albe gehören außerdem den Hochvölkern an, was bedeutet, dass sie sich mit anderen Hochvölkern, aber auch mit den Dunkelvölkern paaren können. So sind Halbwesen nicht auszuschließen, jedoch höchst selten aufgrund ihrem Misstrauen den Nicht-Alben gegenüber.

» Magische Begabung

Albe besitzen eine sehr hohe magische Begabung, vor allem was Dunkelmagie angeht. In Verbindung mit ihrer natürlichen Eigenart Schatten zu nutzen und manipulieren zu können, können besonders begabte Albe nicht nur hervorragende Krieger, sondern auch Magier werden. Manch einem Alb steht neben der Dunkelmagie auch Elementarmagie in ihren Mischformen offen. So sind sie also unfähig rein elementare Magie zu nutzen, wie beispielsweise Luft-, Feuer- oder Wassermagie, aber durchaus in der Lage Mischformen wie Eis zu beherrschen. Doch das kommt immer auf den Einzelnen an. Definitiv nicht beherrschen können Albe Heilige Magie, Lichtmagie und alle Formen der elementaren Energie (von Mischformen abgesehen). Mit entsprechender Übung und einem guten Lehrer beherrschen die Albe ihr jeweiliges Magiegebiet sehr gut, da sie von Natur aus hohes Talent in der Magie aufweisen.


» Weitere Begabungen

Nergala-Clan:
 

» Politische Verhältnisse

Eine direkte Regierung gab es für die Albe als Volk nicht. Sie waren in Clans von ungefähr zehn Mitgliedern unterwegs und jeder Clan hatte nicht nur seine Eigenarten, sondern auch einen eigenen Anführer, über welchem kein anderer mehr stand. Sie lebten verteilt über Lejandas, unorganisiert als Nomaden, was eine Regierung wohl als solche auch unmöglich machen würde, da sie kein eigenes Land besitzen. Trotz allem war der wohl einflussreichste und bekannteste Clan der Nergala-Clan, der als Einziger auch weit über die übliche Clangröße hinaus geht. Noch vor etwa neun Monaten vor dem Kriegsausbruch führte der Clan ungefähr hundert Albe an. Doch die Armeen der Großmächte machten es immer schwieriger einen sicheren Ort zu finden. Man beschloss also sich den Werwölfen anzuschließen, da sie in etwa die gleichen Werte wie die Albe verteten und ein ähnliches Leben führen. Da andere Clans dem „großen Albenclan“ den größten Respekt entgegen bringen, folgten viele kleinere Clans dessen Entscheidung und schlossen sich den Werwölfen an.
Aufgrund ihres selbstgerechten und oftmals bösartigen Charakters sind Albe bei den anderen Völkern stark in Verruf geraten. Auch ihr Argwohn Fremden gegenüber ist dem keine Abhilfe, somit interessieren sie sich im Allgemeinen nicht für Diplomatie. Neben den Werwölfen gibt es keinerlei Bündnisse, die sie zu verzeichnen hätten, noch irgendwelche Abkommen. Doch sie besitzen Feinde. Zu ihren eingeschworenen Todfeinden gehören die Elben, das „helle“ Gegenstück der Albe, die das Volk beinahe ausgerottet hätten, wären sie nicht selbst versklavt worden. Aber auch mit den Zwergen, welche den Fall der Albe eigentlich verhinderten, sind sich die Dunkelhäuter nicht grün und es kommt oft zu Kämpfen wenn sie aufeinander treffen. Nun seitdem sie sich den Werwölfen angeschlossen haben, helfen sie jenen auch im Kampf gegen die Magier, in der Hoffnung eines Tages wieder ihr altes, freies Leben führen zu können.

» Ausbildung

Ein Schulsystem gibt es bei dem wandernden Volk der Alben nicht. Die Wenigsten unter ihnen können Lesen oder Schreiben. Dafür sind sie kämpferisch äußerst begabt. Ihre Kampfausbildung genießen die Wesen meist innerhalb ihres Clans wo verschiedene Techniken sowie der Umgang mit den verschiedensten Waffen bereits von Kindesbeinen an trainiert wird. Das Kämpfen ist für Albe beinahe so essentiell wie die Luft zum Atmen, weswegen sie sehr begabt sind und meist all ihre Energie in ihr Training stecken. Denn wer nicht kämpfen kann, kann sich unter den Alben nicht behaupten – der 'gesellschaftliche Stand' hängt nämlich auch von den Kampffertigkeiten ab.
Innerhalb des Clans werden die Aufgaben an alle verteilt. Da Albe selten handeln und meist innerhalb ihres Clans bleiben, gibt es unter ihnen auch viele fähige Handwerker, immerhin müssen sie sich alles selbst bauen, basteln und schneidern.

» Bräuche und Traditionen

Mit ihren Toten gehen die Albe je nach Todesart um. Jene. die im Kampf gestorben sind, werden verbrannt, während einer Art Fest. Tränen wird niemand vergießen, im Gegenteil – hier ist Freude angebracht, immerhin ist der Verblichene in Ehren gestorben, in einem Kampf und hat sein Bestes gegeben – ihm gebührt ein Fest. Jene, die auf natürliche Weise, an Altersschwäche, sterben, erhalten dieselbe Ehre, auch wenn das Fest wohl nicht ganz so ausgiebig wird. Stirbt ein Alb jedoch durch irgendeinen anderen äußerlichen Einfluss, sei es Gift, sei es ein umgefallener Baum oder ähnliches, dann wird er weniger ehrenvoll beigesetzt. Um genau zu sein, wird er in Tücher oder Leinen gewickelt und die nächste Klippe herunter geworfen, auf dass er zumindest seiner Umwelt noch etwas nützen möge, sei es als besseres Düngemittel oder Fressen für irgendwelche Tiere.
Die Albe erzählen sich gerne am Lagerfeuer, vor allem den Kindern, allerlei Geschichten – meist der brutalen, blutrünstigen und unheimlichen Art. Doch eigentlich sind sie nicht besonders bewandert was Sagen und Legenden angeht. Lieber schmücken sie Kampfgeschichten aus oder erzählen sich Witze.
Untereinander haben die Albe in ihrem Clan ein sehr enges, familiäres Verhältnis, da die Clans auch meist eher klein sind. Doch auch im Nergala-Clan herrscht ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl, trotz der alltäglichen Prügeleien, welche viel mehr zum guten Umgang gehören. Allerdings ist das Vertrauen des Clans natürlich ein wenig erschüttert, da man nun mit den fremden Werwölfen zusammen lebt und sich daran erst noch gewöhnen muss. Machtkämpfe sind keine Seltenheit, aber die Albe merkten auch schnell, dass die Werwölfe von einem ähnlichen Schlag wie sie selbst sind.
Moral haben die wenigsten unter den Alben, auf Höflichkeiten wird man nicht stoßen. Da die Albe für Außenstehende ein sehr eigennütziges und böses Verhalten an den Tag legen, sind sie bei den anderen Völkern nicht sehr beliebt und meist verachtet. Ihre sehr selbstsichere und manchmal ebenso selbstverliebte Art, sich vor allem um den eigenen Vorteil zu kümmern verbaut ihnen ein hohes Ansehen bei der Allgemeinheit. Für Außenstehende haben sie wenig übrig - sie gehören nicht zum inneren Kreis. Somit wird man wohl nie wirklich akzeptiert, selbst wenn man sich bei den Alben beweisen konnte.

» Völkergeschichte

Schon immer waren die Albe in kleinen Clans verteilt ein Teil Lejandas. Auch als andere Völker begannen sesshaft zu werden, zogen diese Wesen es vor weiterhin ihr Nomadentum beizubehalten, was dazu führte, dass sie aus dem Weltgeschehen ausgegrenzt wurden. Sie hielten mit den Neuerungen nicht mit, weder machten sie Handelsverträge, noch waren sie besonders diplomatisch begabt. Doch gleichzeitig sorgte ihr Verhalten dazu, dass sie weitgehend von anderen Völkern in Frieden gelassen wurden. Von allen bis auf einige wenige Ausnahmen.
Lange Zeit lagen die Albe mit ihren lichtbezogenen Gegenstücken, den Elben, im Krieg. Gründe dafür waren vielzählig, vor allem aber lag der Auslöser wohl darin begründet, dass die beiden Rassen von Natur aus sehr unterschiedlich sind, schon allein in ihrer Mentalität und ihren Wertvorstellungen. Es war alleinig die Versklavung der Elben, welche dafür sorgte, dass die Albe dem Schicksal der Ausrottung entgehen konnten, den Krieg sozusagen für sich gewannen. Doch bis heute ist der Groll der Albe groß. Auch die Zwerge gehörten zu den Völkern, welche die Albe nicht einfach duldeten. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Kämpfe, hauptsächlich um das Territorium, durch welches die Schattenliebhaber wanderten, aber wohl den Zwergen gehörte.
Bis heute haben sich diese Feindschaften nicht aufgelöst. Die Albe behielten ihr Nomadentum bei, ihre Aufteilung in kleine Clans auch. Bis der Nergala-Clan begann, weitere der Clans bei sich aufzunehmen, um einen stärkeren und größeren Clan zu bilden – aber vor allem um die Albe endlich zu vereinen, sodass sie sich unter den anderen Völkern durchsetzen können. Der Plan schien anfangs noch sehr gut zu funktionieren. Bald schon fürchtete man den Clan in den Freien Ebenen, da sie immer wieder kleinere Dörfer überfielen. Aber dem schönen Leben wurde Einhalt geboten, als die Friedensverträge brachen und die Freien Landschaften von den Armeen der Großmächte überrannt wurden.
Es war mehr Zufall und wahrscheinlich auch Glück, dass der Anführer der Albe auf einen Werwolf traf. Sie halfen sich gegenseitig aus einer brenzligen Situation dank der Magierarmee und nach einigen Bechern warmen Somas zeichnete sich eine Idee ab. Ein Plan gemeinsame Sache zu machen. Was zu Anfang noch wie ein Kampfbündnis klang wurde bald zu einer festen Vereinigung, als die Albe ihr Lager in den Freien Landschaften nicht mehr halten konnten. Man quartierte sich in Finsceal ein und verbrüderte sich mit den Fellnasen. Das was eine ziemlich große Umstellung für viele Albe. Das Leben im Geheimen und den Kampf gegen eine Übermacht einzugehen, um in Frieden leben zu können wollte nicht jeder akzeptieren. Doch letzten Endes hatte der Nergala-Clan keine andere Wahl, als es bald fast die Hälfte ihrer Kämpfer dahin gerafft hatte.
Natürlich war nicht jeder mit diesem Weg einverstanden. Manche Clans, Familien oder Einzelgänger der Albe schlossen sich anderen Mächten an oder ließen ihr Leben beim Versuch es weiterhin allein zu schaffen.



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