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Die Völker Lejandas - Das RPG

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 Das Kaiserreich der Nyreiden

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BeitragThema: Das Kaiserreich der Nyreiden   So Nov 06 2016, 19:42




Das Volk der Nyreiden besiedelt das südliche Meer Lejandas und einen Teil der Küste. Im Kampf mit den anderen Großmächten versuchen die Unterwasserwesen ihre Gebiete und ihre Überzeugungen zu schützen, die Natur zu bewahren und ihren Standpunkt zu sichern. Einen unerwarteten Verbündeten haben sie in den, bis vor kurzem ausgelöscht gedachten, Drachen von Lejandas gefunden. In Verhandlungen zwischen dem Kaiser der Nyreiden und dem Anführer der stark dezimierten Drachen entstand ein Bündnis in welchem sich die beiden Parteien gegenseitig unterstützen und stärken. Sie besiedeln nun eine Insel im Reich Oryja und stehen in ständiger Verbindung zu ihren Verbündeten, die sich in der Hauptstadt Innaé auf die kommenden Zeiten vorbereiten.

» Die Nyreiden
» Die Drachen


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Zuletzt von Erzähler am So Nov 06 2016, 19:46 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Kaiserreich der Nyreiden   So Nov 06 2016, 19:44





Lebenserwartung

200 Jahre

Stärken

Dunkelsicht; Körperliche Stärke; Wasser- und Landgestalt

Schwächen

Abhängigkeit von Wasser; Gifte, Chemie und Umweltverschmutzung schaden ihnen

Fähigkeiten

Recht häufig vorhanden – Wasser- und Naturmagie

Bündnisse & Feindschaften

Drachen ; Magier, Zwerge, Dämonen

Verbreitung

Kaisserreich Oryja, Hauptstadt Innaé


» Allgemeines

Nyreiden sind unter Wasser lebende Wesen, die sich optisch vor allem durch ihre Hautfarbe von Anderen Völkern unterscheiden. Von einem hellen über ein dunkles Blau, bis hin zu grün und violett sind viele Farben vertreten. Sie verfügen über zwei Gestalten zwischen denen sie wechseln können, je nachdem auf welcher Seite des Meeres sie sich bewegen. An Land ähneln sie bis auf die ungewöhnliche Hautfarbe den Menschen, Unterwasser jedoch haben sie Kiemen, Schwimmflossen zwischen den Fingern und eine kräftige Fischflosse, die ihnen das schnelle Vorankommen erleichtert und agile Bewegungen in dem nassen Element ermöglicht. Die Verwandlung zwischen diesen Formen kann von ihnen willentlich hervorgerufen werden, allerdings ist die Umwandlung in die Unterwassergestalt nur möglich wenn sich genügend Wasser um sie herum befindet. Ist dies nicht der Fall, verwandeln sie sich sofort wieder zurück aufgrund der eintretenden Atemnot.
Angehörige dieser Art werden durchschnittlich 200 Jahre alt. Sie sind sehr natur- und elementbezogen, insbesondere natürlich gegenüber dem Wasser. Da dies ihr natürlicher Lebensraum ist sind sie auf regelmäßigen Kontakt mit Feuchtigkeit angewiesen, besonders wenn sie in ihrer zweiten Gestalt an Land sind. Sollten sie nicht in der Lage sein sich mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, droht die Gefahr der Austrocknung - etwas woran eine Nyreide durchaus sterben kann. Ihre natürlichen Stärken erhielten sie durch ihren ursprünglichen Lebensraum. Dies sind die Dunkelsicht, welche durch die schwachen Lichtverhältnisse in tieferen Regionen des Meeres gefördert wurde, die körperliche Stärke und ihre Fähigkeit die Gestalt zu wechseln. Natürlich haben auch sie angeborene Schwächen. Ihre bereits genannte Abhängigkeit von dem Element Wasser und ihre Anfälligkeit für Gifte, Chemie oder Umweltverschmutzung jeder Art sind die wichtigsten. Jede künstlich hervorgerufene Veränderung in ihrer Umwelt wirkt sich auf ihre Gesundheit aus und beeinflusst ihr Leben.
Die Nyreiden gehören zu der Art der Brüter, Wesen, die durch Eier ihre Kinder zur Welt bringen. Eine Nyreide kann höchstens drei Eier auf einmal legen. Sie können sich sowohl an Land als auch im Wasser vermehren, wobei sie sich am Land wie normale Menschen paaren. Unter Wasser ist es ähnlich, ihre Geschlechtsorgane sind unter loseren Schuppen verdeckt die bewegt werden können.
Ab einem gewissen Grad der Schwangerschaft dürfen Nyreiden nicht mehr ihre Gestalt wechseln, da sie sonst ihre Eier verlieren würden. Handelt es sich um eine Mischung zwischen einem Menschen und einer Nyreiden, muss früh genug erkannt werden, ob es ein menschliches oder ein nyreidisches Kind wird um die entsprechende Form zu wählen.

» Magische Begabung

Nyreiden sind im Gegensatz zu anderen Völker von Natur aus eher magisch begabt. Ihre magischen Fähigkeiten liegen insbesondere in den Bereichen der Wasser- und Naturmagie. Dies sind die häufigsten magischen Richtungen, die auftreten und in denen sie ihre größten Stärken verzeichnen. Auch einige außergewöhnliche Heiler hat dieses Volk schon hervorgebracht, die ihre Künste meist in Verbindung mit ihrem Heimatelement ausüben können. Eine Besonderheit ihrer magischen Begabung ist, dass sie diese in den meisten Fällen nur an Land nutzen können. Ausnahmen bilden hierbei die Wasser- und Heilmagie. Diese sind auch Unterwasser einsetzbar und, wie zu erwarten, noch effektiver
als an Land.

» Spezielle Erweiterungen

Schutzgeister:
Spoiler:
 

Rat der Nyreiden:
Spoiler:
 

Generäle:

Spoiler:
 

» Politische Verhältnisse

Regiert werden die Nyreiden von ihrem Kaiser Vincent Halden der im Alter von 30 Jahren seinen Posten bezog. Seither sind etwas mehr als 60 Jahre vergangen, in welchen er die Geschicke des Landes führt. Neben ihm gibt es noch seinen Berater und einen Rat, der aus den begabtesten Nyreiden der wichtigsten Bereichen einer Regierung besteht.
Da es bei den Nyreiden schon immer mehr um Harmonie und Gerechtigkeit ging, ist der Anspruch auf das Erbrecht des Kaisers und die Positionen der Ratsmitglieder sowie des Beraters keine Frage der Macht. Viel mehr geht es darum ein gerechtes Gleichgewicht zu schaffen und die Aufgaben gut zu verteilen. Schon seit jeher werden die Haldens so erzogen und lernen von klein auf die Geschicke der Diplomatie.
Im Grunde sind Nyreiden sehr aufgeschlossen gegenüber anderen Völkern und Arten. In diesen kriegerischen Zeiten werden sie immer vorsichtiger, doch neben ihren erklärten Feinden machen sie keine Ausnahmen darin wer ihre Stadt besuchen darf. Jeder der einer Überprüfung standhält und sich ihnen anschließt ist willkommen sie zu unterstützen. Einzig gegen die Zwerge hegen Nyreiden eine grundlegende Abneigung, da diese das genaue Gegenteil zu ihnen darstellen. Insbesondere die von ihnen ausgehende Umweltverschmutzung und ihre rücksichtslose Art gegenüber der Natur sind ihnen ein Dorn im Auge. Obwohl sie als friedfertig gelten, sind sie nicht zu unterschätzen, denn um zu Schützen was ihnen lieb ist greifen auch sie zu den Waffen. Die Magier stehen aus ihrer Sicht nicht auf ihrer Seite. Sie weigern sich das Auslieferungsabkommen einzuhalten und keiner der in Oryja geborenen nyreidischen Magier würde nach Aíma ausgeliefert werden.
Trotz ihrer von Natur aus harmoniebezogenen Lebensweise wissen sie sich zu verteidgen. Sie verfügen über dieselben Möglichkeiten wie die anderen Großmächte mit denen sie sich messen müssen und sind aufgrund der im Land gegebenen Umstände bereit ihre Ansichten in einem Krieg zu vertreten.

» Wirtschaftliche Verhältnisse

Das Reich der Nyreiden wird im Ganzen Oryja genannt. Es erstreckt sich im südlichen Meer Lejandas und dem direkt angrenzenden Land. Ursprünglich besiedelte dieses Volk das Meer durch ihre Unterwasserstadt Innaé, inzwischen weitet sich die Hauptstadt und ihr Herrschaftsgebiet allerdings bis aufs Festland aus und einige Inseln zählen ebenfalls zu ihrem Land.
Sie bleiben oft unter sich und treiben eher selten Handel mit außenstehenden Völkern vom Land. Erst seit ihre Gebiete gewachsen sind beteiligten sie sich aktiv am Handel, eingeschränkt jedoch durch die kriegerischen Zeiten.
Ihre größte Produktions- und Verkaufsquelle sind die sogenannten Nyreidenkristalle. Sie wachsen in ihrem Reich neben normalen Korallen und bieten den Nyreiden selbst kaum einen Vorteil. An Land sind diese kleinen blumenförmigen Kristalle, die es in jeder erdenklichen Farbe gibt, sehr begehrt und ausgesprochen wertvoll.
Eine weitere Spezialität der Nyreiden ist eine als Aerkraut bekannte Pflanze. Dieses spezielle Kraut verursacht bei Einnahme eine temporäre Verwandlung in eine nyreidenähnliche Form. Sie verfügt nicht über die typische Flosse, doch beinhaltet sie wachsende Schwimmhäute und Kiemen, während die Beine erhalten bleiben. Je nach eingenommener Menge hält dieses Kraut für maximal sechs Stunden. Nach Ablauf dieser Zeit erfolgt unweigerlich eine Rückverwandlung, da der Körper sonst ernsthaft Schaden nimmt. Diese Rückverwandlung kann nicht gestoppt werden, man sollte also sicherstellen sich zum Zeitpunkt der Verwandlung wieder dort aufzuhalten, wo das Weiterleben gewährleistet ist. Der Verkauf dieser Besonderheit ist jedoch streng kontrolliert, sodass es ausgesprochen schwer ist an dieses heran zu kommen.

» Ausbildung

Da die Kinder der Nyreiden in der Brutstation zur Welt gebracht werden leben sie auch die ersten Jahre über dort, bis sie zu ihren Eltern zurückkehren können. Die Ausbildung der jungen Unterwassermenschen wird in Gruppen vorgenommen bis sie sich auf ein Gebiet spezialisieren und entscheiden in welche Berufliche Richtung sie gehen wollen. Dann gibt es natürlich entsprechende Ausbildungsstätten für die jeweiligen Spezialgebiete. Eine Grundlegende Kampfausbildung für Nyreiden gibt es nicht, wer sich für diesen Weg entschließt erhält eine gesonderte Ausbildung, ebenso wie die Heiler und anderen Berufe. Es ist nicht vorgegeben welchen Beruf eine Nyreide zu lernen hat, die Auswahlmöglichkeiten sind breit gefächert und individuell wählbar.
Vom einfachen Arbeiter über einen Spezialisten im Gebiet des Meeres oder des Umgangs mit Unterwasserwesen sind die Wege eines Nyreiden sehr offen.

» Völkerschichten

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Völkerschichten der Nyreiden sind nicht so gravierend wie in anderen Gebieten. Es gibt durchaus eine Oberschicht und einige nicht so gut betuchte Bürger, doch die Verhaltensweisen gegenüber den Einzelnen weisen vergleichsweise keine allzu großen Lücken auf. Wo in anderen Gegenden die mit dem meisten Geld auf die Ärmeren herabsehen, ist es bei den Nyreiden gegen ihre Einstellung. Reichtum zählt hier nicht zwangsläufig als Zeichen für ein besseres Leben, stattdessen wird dieser genutzt um sich sozial zu engagieren und sich in die Gemeinschaft einzubringen. Das Zusammenleben in Harmonie und im Einklang mit der Natur steht im Vordergrund, dadurch werden auch Familien und Kinder sehr hoch geschätzt. Natürlich ist keine Gesellschaft vor Diskriminierung oder dergleichen gefeit, je mehr Wesen auf einem Gebiet leben desto wahrscheinlicher ist es, doch es wird versucht solcherlei Denkweisen zu vermeiden und zu unterbinden.


» Bräuche und Traditionen

Wenn man sich ein wenig mit den Unterwasserwesen befasst erkennt man schnell, dass sie ihr Hauptaugenmerk auf die Natur und die Lebewesen in ihrem näheren Umfeld gerichtet haben. Ihre Traditionen und Bräuche befassen sich hauptsächlich mit dem Leben Unterwasser, dem Einklang mit Fischen und Pflanzen um sie herum, sowie das friedvolle erleben der Möglichkeiten, die die Natur ihnen bietet. Diese Tugenden ziehen sich durch alle Schichten ihrer Kultur.
Während Nyreiden im Grunde friedfertig sind und im Einklang mit dem Leben was sie umgibt, steht dazu im absoluten Gegensatz eine Eigenart, welche mit ihrem Essensplan zusammenhängt. Hauptsächlich ernähren sie sich vegetarisch, doch menschliches Fleisch ist unter den Wesen als Delikatesse bekannt Nicht alle Nyreiden folgen diesem Kult und es ist keine Verpflichtung sich diesem anzuschließen. Dennoch ist es recht verbreitet und es gilt die Devise: je jünger der Mensch, desto schmackhafter. Diese Eigenart ruht daher, dass für die Nyreiden Tiere – insbesondere Fische – einen höheren Stellenwert in ihrer Kultur einnehmen als Menschen dies tun. Es handelt sich dabei nicht um eine Grundlegende Abneigung gegenüber der anderen Wesenheit, sondern lediglich um einen alten Brauch dem einige noch immer nachgehen.
Ihr Glaube bezieht sich weitgehend auf die Schutzgeister, die für sie in verschiedener Form wichtig sind. Sie helfen ihnen wenn sie von den dazu fähigen Nyreiden gebeten werden und stehen zugleich für die Launenhaftigkeit der Natur, wenn sie sich verweigern oder ein Opfer fordern. Einige Nyreiden glauben daran, dass sie nach ihrem Tod ebenfalls zu einem dieser geisterhaften Wesen werden können, bestätigt ist diese Theorie jedoch nicht.
Mit ihren Toten verfahren die Nyreiden ebenso respektvoll wie mit den Lebenden. Ein würdevolles Abtreten ist ihnen wichtig und so werden die Verstorbenen in zeremoniellen Riten beigesetzt und verabschiedet. Bei diesem Brauch handelt es sich um eine Seebestattung, die Unterwasser stattfindet. Die Verstorbenen werden in ein aus Algen gefertigtes Tuch gewickelt und an einem sehr tiefen, natürlichen Graben hinabgelassen wo sie ihre Ruhe finden und eins mit der Natur werden sollen.

» Völkergeschichte

Das Volk der Nyreiden hat sich in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten deutlich weiter entwickelt. Die ersten Aufzeichnungen von Siedlungen im Meer liegen lange zurück und zeigen einen weiten Weg, den sie zurückgelegt haben, denn während sie zunächst nur im südlichen Meer lebten, haben sie nun innerhalb der letzten 200 Jahre auch ein großes Stück der Küste und des dahinter liegenden Festlandes für sich beansprucht. Durch diese Ausweitung wurden sowohl die wirtschaftlichen Verhältnisse und der Handel angekurbelt, als auch die politischen Belange näher in den Vordergrund gedrängt. Die Beziehungen zwischen den Nyreiden, den Zwergen und den Magiern hatten eine neue Richtung genommen – denn sie alle zählen zu den drei Großmächten Lejandas und nehmen somit einen Großteil der Macht und Bevölkerungsdichte ein. Die Fehde mit den Zwergen ist schon Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte ein Thema dieses Volkes und wurde nur noch geschürt je stärker beide Parteien wurden. Es ist wie eine natürliche Abneigung die sie gegen dieses Volk hegen. Nicht alleine die Verschmutzung der Umwelt stellt ein ernstes Problem da, auch die allgemeine Mentalität des kleinen Volkes ist gegensätzlich zu ihren Vorstellungen. Auch die Dämonen haben sich vor kurzem als potenzieller Gegner der Nyreiden offenbart und müssen von diesen nun als ernst zu nehmende Gegner im Kampf um Macht, Land und Überzeugung angesehen werden. Streitigkeiten innerhalb des Volkes, Bürgerkriege oder dergleichen, sind in keinem großen Maße dokumentiert. Die Machtverhältnisse des Landes sind schon lange geklärt und werden selten bis nie angefochten. Andere Kämpfe allerdings werden besonders in der letzten Zeit vermehrt geführt. Dass sich Zwerge und Nyreiden auf lange Sicht nicht einigen können ist kein Geheimnis, doch inzwischen ist daraus ein offizieller Krieg geworden. Zwischen den beiden Völkern, sowie den Magier sind die Kriegshandlungen in vollem Gange. Die neue Situation zwingt das Land und seine Bewohner zum Handeln, denn auch die Dämonen sind darin verstrickt und ein Krieg diesen Ausmaßes ist vollkommen neu. Insbesondere für die eigentlich eher diplomatisch geleiteten Nyreiden ist es eine Ausnahmesituation. Dennoch beteiligen sie sich aktiv am Kriegsgeschehen, führen strategische Kämpfe und verteidigen ihre Güter. Einen Verbündeten in dieser neuen Realität haben sie unversehens in dem Volk der Drachen gefunden. Durch ein Prinzip des Geben und Nehmens hat sich ein Bündnis gebildet, dass beiden Parteien helfen soll in der neuen Situation zu bestehen. Dies zeigt sich auch in ihrem neugewonnenen Lebensraum, denn die Drachen bewohnen seit dem Schluss des Bündnisses eine der größeren Inseln im Reich der Nyreiden. Auf diese Weise stehen sie immer in Verbindung und können gemeinsam agieren, ohne sich jedoch in die Quere zu kommen oder aus den Augen zu verlieren.



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BeitragThema: Re: Das Kaiserreich der Nyreiden   So Nov 06 2016, 19:45




Lebenserwartung

Bis zu 1000 Jahre

Stärken

Drachengestalt (harter Schuppenpanzer)
Gute Sicht
Leichte Magieresistenz

Schwächen

Menschengestalt
gefährliche Verwandlung
Empfindlich an Bauch/Flügel/Schnauze

Fähigkeiten

Je nach Drache kann ein variierendes Element beherrscht werden
Die Möglichkeit zu Fliegen
Verwandlung in einen Menschen
Sehr selten auch als Mensch begabt in der Magie

Bündnisse & Feindschaften

Nyreiden ; Magier, Zwerge, Dämonen

Verbreitung

Kaisserreich Oryja, auf einer dort befindenden Insel
Vereinzelt in Skala


» Allgemeines

Drachen, einst ein gefürchtetes und stolzes Volk, heute in Geschichten präsent. Viele bezeichnen diese Kreaturen als "ausgestorben", nachdem sie über Jahre hinweg gejagt wurden. Der Grund war einfach: die Schuppen der Wesen sind härter und robuster als vorhandene Metalle. Auch ihr Blut war heiß begehrt, man sagte diesem viele Eigenschaften nach. Ein jeder Alchemist zahlte gut für nur eine Phiole voll davon. Selbst heute erzielen Schuppen einen hohen Preis, wenn nicht sogar höher - sie werden als "Antiquitäten" gehandhabt. Etwas, das Drachen sogar entgegen kommt, keiner sucht mehr nach ihnen. Unwissend für viele Völker leben die Kreaturen unter ihnen als Menschen. In der größten Not erhielten die Riesenechsen die Gabe, eine zweite Form anzunehmen und so überlebten wenige die gefährlichen Zeiten. Doch der Preis war hoch, vieles aus ihrem alten Leben ging verloren, wenn nicht sogar ihr eigenes Leben als Drachen. Ihre Lebensart veränderte sie, ob der Glauben, die Traditionen, die Interessen oder auch die Nahrung. Dem allen passten sich die Kreaturen an. Noch heute fürchten viele sich davor ein Leben in ihrer wahren Form zu führen.
Ihr Aussehen variiert von Drache zu Drache und keiner ähnelt dem anderen. In den meisten Fällen werden sie mit Echsen verglichen, da der Körperbau diesen ähnelt. Ihre Beine sind ausgeprägter und mit Krallen überseht, ihr Schweif zeichnet eine beeindruckende Länge aus und an ihren Rücken befinden sich große, starke Flügel. Ihr Hals ist in den meisten Fällen etwas länger und ihre Gesichte wirken grimmig. Ihr Alter, welches bis 1000 Jahre reicht, ist ihnen kaum anzusehen. Die Verzierungen sind verschieden: ob Stacheln, Haare oder Gestein. Dies hängt von jeweiligen Drachen ab. Ihre Menschengestalt weist oft Ähnlichkeiten mit ihrer Drachenform auf, sei es die Augenfarbe oder Haarfarbe.
Auch ihre angeborenen Fähigkeiten sind von jedem anders, doch die häufigste Form sind Drachen, die Feuer speien können. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass jeder nur diese Fähigkeiten besitzt, denn wie angesprochen variieren ihre Fähigkeiten ob es ein Eis-, Wasser-, oder Erddrache ist.
Durch ihre Gebundenheit zu den Elementen erhielten sie eine gewisse Resistenz gegenüber der Magie. Am ausgeprägtesten ist diese jedoch gegen jenes Element, welches sie selbst beherrschen. Zudem sind ihre Schuppen härter als viele Metalle, was es fast unmöglich macht mit einem Frontalangriff durch die Panzerung der Drachen hindurch zu gelangen. Besonders gepanzert ist ihr Rücken, während der Unterkörper, Schweif, Schnauze und vor allem die Flügel ungeschützter sind. Dieses Wissen macht es jedoch nicht einfacher an die Kreaturen heran zu kommen; der Schweif eines Drachens, ob mit oder ohne Stacheln, ist eine gefährliche Waffe. Durch seine Länge und auch durch die Kraft, welche bei gewisser Geschwindigkeit entsteht. Doch nicht nur dieser ist gefährlich, auch die Krallen und Zähne der Wesen sind mit einem Schwert zu vergleichen. Um einen Drachen zu schaden sind die Flügel sowie die Schnauze der erste Anlaufpunkt. Denn beide Stellen sind leicht zu verletzen und sehr schmerzempfindlich. In einem Einzelkampf sind sie kaum zu besiegen, doch in einer Masse ist es ein leichtes auch den größten Drachen zu Fall zu bringen. Die wohl größte Schwäche eines Drachens ist jedoch seine Menschenform. In dieser verliert er jegliche Resistenzen und Fähigkeiten, die als Drache vorhanden waren. Stirbt er als Mensch, bleibt diese Form erhalten. Sie verwandeln sich nicht zurück - genau das Selbe gilt auch in der Form eines Drachens. Somit sterben sie als das, was sie in dem Augenblick sind: Mensch oder Drache.

Durch ihre Fähigkeit als Menschen zu leben, veränderte sich auch ihre Fortpflanzung. Neben der Eigenart als Brüter Eier zu legen, konnten Drachen nun auch Kinder in der Menschengestalt erhalten. Dies brachte den Zyklus durcheinander und führt oft zum Tode des Ungeborenen.
Wird ein Drache als Mensch geborenen, besteht die Möglichkeit, dass dieser niemals eine Drachengestalt erhielt oder andere Fähigkeiten des Volkes verloren gehen. Oft leben solch geborene als Menschen und besitzen keine Wahl. Zudem ist die Gefahr, sich unvorbereitet in einen Drachen zu verwandeln, durchaus präsent. Ein Fehler kann das Leben kosten.
Noch schwieriger und gefährlicher handhabt es sich mit Halbdrachen. Wird ein solches Kind gezeugt, kann es zu Mutationen kommen, welche deutlich sichtbar sind. Die Chance, dass es überlebt, ist allgemein sehr gering und so stirbt ein mutiertes Kind fast zu 100%. Noch niedriger jedoch ist es, dass ein Halbdrache jemals die Gestalt wechseln kann. Das einzige Besondere ist somit das Blut eines Drachens, über das er durchaus nicht einmal etwas weis.

» Magische Begabung

Es ist im Volk der Drachen durchaus möglich, magische Fähigkeiten zu besitzen und auszubauen. Doch ist es nur wenigen vorbehalten überhaupt die Chance zu besitzen, magisch zu sein. Es ist nämlich eine besondere Fähigkeit, die einst der Königsfamilie und all jenen mit deren Blut vorbehalten war. Heutzutage ist die Chance mit einer solchen Begabung geboren zu werden noch geringer geworden. Denn ein Drache wird mit der Begabung für die Magie geboren. Es ist keinem möglich, diese nachträglich zu erlernen, da die Begabung durchs Blut weitervererbt wird. Zu erwähnen ist jedoch, dass die Magie keinesfalls die Stärke wie bei einem Magier erreichen kann.
Die Chance Magie zu beherrschen ist bei Mischlingen wesentlich höher, da die meisten anderen Wesen eine höhere Wahrscheinlichkeit besitzen, Magie beherrschen zu können. Das Mischen des Blutes kann somit durchaus dazu führen, dass ein Halbdrache Magie wirken kann. Das jedoch in den meisten Fällen nur außerhalb der Drachengestalt, wenn sie überhaupt eine besitzen.  

Ist ein Drache in der Lage Magie zu nutzen, beschränkt sich diese auf das Element, welches als "eigenes" bezeichnet wird. Es ist einem Eisdrachen somit nicht möglich, andere Richtungen der Magie zu erlernen als Eiszauber. Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass die Magie nur in seltenen Fällen auch in der Form eines Menschen genutzt werden kann. Ist ein Drache dazu in der Lage, schwächt der menschliche Körper jedoch die vorhandene Kraft. So wird die Effektivität gelindert.

(Es gibt durchaus verschiedene Arten von Drachen, welche in ihrer wahren Form statt Feuer, Eis speien, dies zählt jedoch nicht als Magischebegabung! Erst, wenn es mehr als nur der Atem ist, welcher genutzt werden kann)

» Weitere Begabung

Drachen besitzen die Gabe einer zweiten Form, es ist ihnen möglich zwischen ihrer wahren Gestalt, der Drachenform, und einer menschlichen Form zu wechseln. Um diesen Schritt jedoch gehen zu können, benötigt es ein "Vorbild", da Drachen nicht von Geburt an einen eigenen menschlichen Körper besitzen. Um die Fähigkeit benutzen zu können, müssen als Drachen Geborene einen Menschen aufsuchen, um dessen Aussehen zu übernehmen. Üblich ist es hierbei das erwählte "Vorbild" zu töten. Zwingend notwendig ist dies jedoch nicht.

Drachen, welche als Mensch geboren werden, können die Verwandlung in die andere Form nur schwer erlernen. Die erste Verwandlung geschieht ohne Vorwarnung und kann durchaus nur halb vollzogen werden, was unweigerlich zum Tod führt. Einige erhalten niemals die Möglichkeit, sich in ihre wahre Gestalt zu verwandeln, dies geschieht vor allem bei Halbdrachen. Ist die erste Verwandlung jedoch abgeschlossen, beginnt eine harte Zeit. Das Erlernen der Kontrolle über die Verwandlung benötigt viel Geduld und Stärke. Denn ab diesen Punkt mischen sich Gefühle mit ein, welche die Verwandlung auslösen können.

Die Verwandlung an sich ist individuell an jeden einzelnen Drachen angepasst. Kleinere Drachen benötigen nicht so viel Zeit wie größere. Eine Verwandlung hat in der Regel eine Dauer zwischen fünf und zehn Minuten. Umso häufiger die Fähigkeit benutzt wird, umso kürzer kann die Dauer werden. Einen geborenen Drachen fällt die Verwandlung leichter als einem als Mensch Geborenen oder Halbdrachen. Während der Veränderung ist es nicht möglich zu agieren, so sind sie ein leichtes Ziel. Nicht zu vergessen ist, dass während der Verwandlung der Drache die Schmerzen spürt. Die Veränderung ist schmerzhaft und kann bei der ersten Verwandlung sogar zur Ohnmacht führen. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, sich in geringer Zeit öfters zu wandeln.

» Politische Verhältnisse

Die eins von den Großmächten abgeschnittenen Drachen, welche in der Stadt Skala eine Heimat fanden, litten unter dem ausbrechenden Krieg. Flüchtende Völker streiften in der Hoffnung eine neue Heimat zu finden durchs Land und entdeckten die Stadt der Drachen. Aus Furcht erneut gejagt zu werden, entschieden sich die meisten geflügelten Kreaturen dem Vorschlag eines der ältesten zu akzeptieren; ein Bündnis mit den Nyreiden. Versprochen dort eine Heimat zu finden, ohne der Welt ihre Existenz zu offenbaren. Angesiedelt auf einen der vielen Inseln, kehrten die Wesen in ihre fast vergangenen Lebensformen zurück. Nicht gezwungen als Mensch den Tag zu verbringen, besitzen die Drachen ein ihnen angepassteres Leben als zuvor. Als Gegenleistung willigten sie ein im Krieg den Nyreiden zur Seite zu stehen. Demnach sind die Feinde der Wasserbewohner zu ihren geworden.

» Wirtschaftliche Verhältnisse

Einige Jahren besaß das Volk der Drachen eine Stadt namens Skala. Sie wurde aus alten Ruinen in den Tiefen Ebenen errichtet. Von einigen wenigen, welche ihre Rasse nicht nur beschützen, sondern neu aufbauen wollten. Ihr Grundgedanke mit dieser Tat war es vorrangig erstmal einen Ort zu schaffen, der Sicherheit bietet. Erbaut wurde die neue Stadt in jenem Gebirge, was einst ihre Vorfahren als Heimat bezeichneten. Die Existenz der Stadt war über Jahre nur dem Volk selbst bekannt. Lange bildete Skala eine sichere Heimat, die durch die Nebenwirkungen des Krieges entdeckt wurde. Ein Rückschlag für die geflügelten Kreaturen, welche ein abgeschiedenen Ort erwählt hatten um ihre wahre Form annehmen zu können. War es ein unbekannter, auftauchender Drache der ein Bündnis mit den Nyreiden vorschlug und ein sicheren Ort versprach. Viele schlossen sich dem Wesen an und folgten dessen Führung nach Oryja. Spielte das fürs Volk deutlich sichtbare Alter des Fremden Drachen eine Rolle, was vertrauen aufbaute. Ein Vertrauen was nicht enttäuscht wurde; dank den Nyreiden erhielten sie eine Heimat fernab anderer Wesen und konnten leben, wie sie es vor Jahrtausenden taten. Ein Schritt zurück zum früheren Glanz. Alle möglichen Verhandlungen werden mit den Nyreiden geschlossen, ob Handel oder anderer bedarf. Als ausgleich stehen die Drachen bereit in den Krieg zu ziehen und ihre Existenz zu offenbaren.

» Ausbildung

Drachen, die aus Eiern schlüpfen, erhalten eine andere Vorsorge als jene, die als Mensch zur Welt kommen. Jungtiere besitzen gegenüber den menschlich Geborenen instinktiv das Wissen zu überleben. Ihnen muss kaum etwas beigebracht werden - jeglich erlernen sie ihre neue Heimat und Lebensart kennen. Als Mensch Geborener ist dieser Instinkt nicht vorhanden, sie sind schutzlos und müssen alles langwierig erlernen.
Jeglich Findung und Verwandlung in die Form als Mensch wird unter Drachen gemeinsam erledigt. Durch die hohe Gefahr nach der ersten Verwandlung das Bewusstsein zu verlieren oder gar zu sterben, werden Jungtiere begleitet. Danach beginnt ein Training die Schmerzen auszuhalten und die Verwandlung nach seinen eigenen Willen nutzen zu können.
Auch als Mensch geborene Drachen durchlaufen die erste Verwandlung. Doch bei ihnen ist die Gefahr größer, dass sie dabei sterben, da es zu Problemen jeder Art kommen kann. Für diese ist es wesentlich schwerer zu erlernen, die Verwandlung nach dem eigenen Willen benutzen zu können. So ist nach der ersten Veränderung ein hartes Training angesagt.

Ist es gelungen die Verwandlung zu meistern, erlernen die meisten Drachen einen Beruf ihrer Wahl. Wenn in Skala selbst sich niemand fand, der diesen Beruf lehren konnte, verliesen sie die Stadt, um in einer anderen ihren Weg zu gehen. Eine Prozedur die sich nicht änderte, jeglich anpasste. Wer den Willen Besitzt einen Beruf zu erlernen, findet in Innaé einen Lehrmeister. Durch ihre Menschengestalt besitzen sie viele Möglichkeiten und Auswahl was Berufe betrifft. Natürlich hat es ein Drache, welcher als Mensch geboren wurde, Vorteile, da dieser nicht die Stadt wechseln braucht und mit dem Verhalten der anderen Völker vertrauer ist.
Nur noch wenige Drachen besitzen nicht das Wissen über einen Beruf, da sich dieses als nützlich erweist. Am häufigsten sind es die älteren Drachen, welche nicht die Kraft oder Gewöhnung aufbringen können unter anderen Völkern zu leben. Eine Wandlung die auch durch die neue Heimat nicht änderte.

» Völkerschichten

Zwar hatten sich die Drachen eine neue Stadt errichtet und lebend dort wie viele andere zusammen, doch spielt unter ihnen Reichtum keinen großen Wert. Durch die starke Dezimierung ist das "Untereinander" wichtiger geworden als der Pfad des Einzelgängers. So ist es üblich, dass jeder dem anderen hilft, wenn Hilfe benötigt wird. Es ist ein Geben und Nehmen - so gibt es keine Völkerschichten. Das Ansehen liegt in der Hand jedes einzelnen, denn das Verhalten und Einleben liegt im Vordergrund. Ein Drache, welcher sich nicht um andere schert, braucht nicht zu hoffen, Hilfe zu erhalten. Mit dem Leben in Skala akzeptierte ein Drache gewissen Voraussetzungen, die das Leben untereinander vereinfachen sollten. Regelungen die auch auf der neu erworbenen Insel beibehalten wurde. Aus einer Stadt wurde ein Hort, wie aus den Geschichten vergangener Zeit.

» Bräuche und Traditionen

Viele der vorhanden Lebenswege gingen über die Jahre verloren. Der Tod eines jeden einzelnen Drachen lies ein Stück ihrer Traditionen mit ihnen sterben. So nahm das Volk einige Aspekte anderer auf, wie der Umgang mit Verstorbenen. Wie bei vielen Wesen werden die Verstorbenen verbrannt. Zumindest wenn der Kampf den Tod herbei führte. Drachen, welche aus Altersschwäche sterben, suchen seit jeher einen der höchsten Berge um dort zu sterben. Der Körper verhärtet und wird ein Teil des Berges. Doch bereits seit vielen Jahren ist dieser Prozess nicht mehr abgelaufen, da Drachen weit früher sterben, als das ihr Alter der Grund sein könnte. Dennoch gibt es noch heute einige wenige, die sich auf die Suche nach den Orten begeben. Denn das Grab eines Drachen wurde eins verehrt und Legenden benennen diese als Beschützer der Lebenden. Ein Fetzen ihres alten Glaubens, der durch die Leere und Unwissenheit eingetauscht wurde. Die Hauptzahl hat den Glauben anderer Völker angenommen oder hat den Glauben lange verloren. Der Neuaufbau ihres Volkes basierte lange auf Geschichten und Legenden, doch durch die Rückkehr eines der ältesten Drachen in die Gemeinde, lehren Jungtiere die verloren gegangenen Traditionen wieder kennen. Ob diese akzeptiert und weiter geführt werden, liegt an jedem einzelnen. Entsteht eine neue Art von geflügelten Kreaturen die alte Traditionen mit neuen mischt. Die Zukunft ist ungewiss.  

» Völkergeschichte

Die Geschichte der Drachen kann bis zu tausenden von Jahren verfolgt werden. Sogar in ein Zeitalter, als die Kreaturen den Himmel bewohnten und andere Völker in Angst versetzten. Ihre Heimat lag an unerreichbaren Orten in den Höhlen hoher Berge. Angeführt wurden sie von einer Blutlinie, welche die besondere Gabe der Magie besaß. Um diese Familie herum baute sich das Leben der anderen auf, das Beschützen einer solchen Blutlinie stand dabei ganz weit oben. Sie lebten wie es ihnen passte, jagten weit mehr als sie benötigten, brannten Dörfer nieder oder machten sich einen Spaß daraus, ihre Kräfte zu messen. Die Ehrfurcht der anderen Völker lies sie ihr Leben ohne Furcht ausleben. Einzig die Blutsauger stellten ein Ärgernis dar; durch die Vorliebe das Blut der Drachen trinken zu wollen, entfachte zwischen beiden Völkern streit, denn die Vampire verloren. Viele Jahre lang herrschten die Drachen über die Lüfte, bis sich alles ändern sollte. Zwerge entwickelten Maschinen, mit denen sie die fliegenden Bestien vom Himmel holen konnten. Mit diesem Triumph begann die Jagd auf die Drachen. Viele Völker schlossen sich ihr an und so verloren viele Drachen ihre Heimat und ihr Leben. Ein Zeitalter der Jagd begann, in dem sie flüchteten, fürchteten und sich versteckten. Mit der Zeit erlernten die Wesen sich anzupassen und erhielten die Gabe einer zweiten Form. Aus der Not geboren erschaffte das nicht nur Sicherheit, sondern ein gänzlich neues Leben. Lange Zeit lebte das Volk unter anderen, unerkannt was sie wirklich waren. Es brachte mit sich, dass einige Drachen vergaßen wer sie waren und so nicht nur verlernten ihre wahre Gestalt anzunehmen, sondern auch sterblich wurden. Erst nach einigen Jahren entstand eine neue Stadt namens Skala, welche allen Drachen Zuflucht gewährte. Viele suchten den Schutz der neuen Stadt auf und erbauten sich ein System, welches dem anderer Völker ähnelte. Sie erlernten Berufe und befinden sich meist in ihrer menschlichen Form. Aus Angst erneut gejagt zu werden, wenn sie nicht mehr als "ausgestorben" gelten würden.
Ein Friede der nur wenige Jahre hielt, brachte der ausbrechende Krieg zwischen zwei Großmächten Chaos ins Land. Flüchtlinge aus verschiedenen Völkern entdeckten die kleine Stadt und entschlossen ihre Glück dort zu versuchen. Die Anwesenheit jener nicht gut heißend, entflammte ein Streit unter Drachen. Wollten einige die Eindringlinge verjagen, oder gar töten, während andere dagegen argumentieren. Wahrlich wäre die Situation eskaliert, wenn nicht ein fremder Drache aufgetaucht wäre. Mit ruhiger Stimme unterbreitete dieser ein Angebot, für eine neue Heimat, ein Leben wie es sein sollte und Schutz vor ihren Feinden. Misstrauen pflanzte sich in die jüngeren, während der Rat aus zwei bestehenden älteren Drachen sich für den Fremden aussprachen. Sich kennend, entschlossen sich viele Skala hinter sich zu lassen und einem Bündnis mit den Nyreiden einzugehen. War das Volk der Meeresbewohner als gutherzig bekannt. Die Ankunft der geflügelten Wesen blieb unbemerkt, einzig Vincent Halden wusste wer die Gruppe von Menschen wirklich waren. Bereitwillig eine Insel übergeben, mangelte es den Kreaturen an nichts mehr. Die Einwilligung in den Krieg zu ziehen hatte für jeden andere Gründe, ob es die neue Heimat war oder doch der Wille Rache für die Vernichtung des eigenen Volkes.
Ein Leben wie vor Jahrtausenden fand statt, kein Zwang sich als Mensch unter anderen zu verstecken; die Drachen erhielten Platz und den Freiraum jede Stunde in ihrer wahren Gestalt verbringen zu können. Glück für die einen, ungewohnt für andere. Innerhalb von Innaé bewegen sie sich weiterhin als Menschen, um ihre Anwesenheit zu verbergen. Die Zeit der Offenbarung würde kommen, an jenem Tag der die Kreaturen in den Kampf führte. Entschlossen erwählten die Drachen den Fremden, Namens Xartsarek, zur Stimme der kleinen Gruppe. Hatte dieser ihnen die Chance geboten. Auch sind die geflügelten Wesen in der Vorbereitung des Krieges, lehren die älteren Drachen die Jungtiere einen ernsten Kampf. Von Seiten der Nyreiden wird jedem einzelnen eine angepasste Rüstung angefertigt. Die Schlacht rückt näher und die Drachen sind bereit, für eine Welt ohne verstecken zu kämpfen.



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