StartseiteFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Die Völker Lejandas - Das RPG

Wir sind ein kostenloses Fantasy-Rollenspiel Forum. Tritt ein Gast und sei ein Teil im Kampf um Land, Macht und Freiheit!
 
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Die neuesten Themen
» Kontrolle der Charakterbögen
Gestern um 20:44 von Minou Arcos

» Levian [Unfertig]
So Okt 15 2017, 18:29 von Levian

» Gästebuch
Mi Okt 11 2017, 18:07 von Gast

» Anfragen
Di Okt 10 2017, 17:10 von Gast

» Postingpartner gesucht!
So Okt 08 2017, 14:29 von Luna Bloodwood

» Zwischen Pflicht und Freundschaft
So Okt 08 2017, 13:14 von Kyle Herates

» Charakterbogen geändert?
Sa Okt 07 2017, 20:27 von Golradir Surion

» Gesuche vom Remains of War
Sa Okt 07 2017, 19:28 von Schwestern

» Oathkeeper
Do Okt 05 2017, 19:10 von Kyle Herates

Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche
Luna Bloodwood
 
Cyrus McTire
 
Esten Crow
 
Glutzahn
 
Mayumi Kage
 
Amaya
 
Myuria Dah'len
 
Saired Taljial
 
Turik
 
Shea ty Me'uan
 
Schwestern
remains-of-war
Zufälliges Zitat
Shoutbox

Shoutbox

Austausch | 
 

 Der Magierzirkel

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Erzähler
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3115
Charakterpunkte : 114
Anmeldedatum : 09.02.14
Alter : 29
Ort : Lejandas

Charakter
Alter: In die Unendlichkeit des Seins
Volkszugehörigkeit: Unabhängige
Art: Allwissender Erzähler

BeitragThema: Der Magierzirkel   So Nov 06 2016, 19:26




Die Magier Aímas oder im allgemeinen auch „der Magierzirkel“ genannt sind ein Zusammenschluss der magiebegabten des ganzen Landes. Ganz egal ob Mensch oder andere Wesensart, der Zirkel nimmt jeden auf, der bei ihnen das Handwerk der Magie erlernen möchte. Sie sind ein wohlhabendes Volk mit großen Bibliotheken und sauberen Straßen, die sich zum Ziel gesetzt haben jeden „Freien Magier“ zu sich in den Zirkel zu holen. Warum? Das ist ganz einfach: Zum einen stärkt jeder Magier den Zirkel und hilft Aíma noch größer zu werden und zum anderen ist jeder freie Magier der ungelernt durch das Land läuft eine tickende Zeitbombe. Bei ungelernter Magie besteht immer die Gefahr, dass diese unkontrollierbar wird, was schon zu vielen Unfällen, Toten oder gar größeren Katastrophen führte. Dies zu verhindern und dafür zu sorgen das die Magie in Lejandas nicht mehr ungebändigt das Land verwüstet, ist ihr oberstes Ziel.
Um hierbei ihr fröhliches und einfaches Leben in ihrem Reich noch angenehmer zu gestalten, versklavten die Magier vor gut 130 Jahren die barbarischen Werwölfe. Das einst grausame und gefährliche Volk dient ihnen nun und fast jeder Magier oder Anwohner des Landes besitzt seinen eigenen Werwolfssklaven.

» Die Magier


_________________

Bitte keine PN's an diesen Account. Wendet euch hierfür an einen zuständigen Admin.


Zuletzt von Erzähler am So Nov 06 2016, 19:27 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://rpg-lejandas.forumieren.com/
Erzähler
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3115
Charakterpunkte : 114
Anmeldedatum : 09.02.14
Alter : 29
Ort : Lejandas

Charakter
Alter: In die Unendlichkeit des Seins
Volkszugehörigkeit: Unabhängige
Art: Allwissender Erzähler

BeitragThema: Re: Der Magierzirkel   So Nov 06 2016, 19:26





Lebenserwartung

Alter der jeweiligen Rasse + 50 Jahre

Stärken

Magische Beherrschung, oft starke Zauber, die erhöhte Lebenserwartung

Schwächen

Das gegensätzliches Magiegebiet, die Ausbildung ohne Umgang mit Waffen. (Kampfmagier erlernen keine starke Zauber für den Umgang mit Waffen), häufiges Ausbleiben körperlicher Stärke

Fähigkeiten

Die magische Begabung und Fähigkeiten sind volksabhängig. Doch Magier Aímas beherrschen ihre Kräfte deutlich besser als freie Magier.

Bündnisse & Feindschaften

Zwerge, Nyreiden, Dämonen, Werwölfe

Verbreitung

Das Land Aíma und die Hauptstadt Karys


» Allgemeines

Das Volk der Magier ist ein Zusammenschluss fast aller magisch Begabten der Welt Lejandas. Sie setzen sich vor allem aus Menschen zusammen, wobei dort natürlich auch andere magisch begabte Wesen leben. Magier haben im Reich Aíma eine sehr hohe Stellung, aber hier leben auch magisch Unbegabte. Das sind Menschen oder andere Wesen, die den Reichtum der Stadt genießen und sich den höherrangigen Magiern unterordnen können. Die Wesen lockt meist die Sicherheit der Hauptstadt Karys an.
So ist ihr Aussehen immer abhängig von der jeweiligen Rasse. Wirkliche Merkmale gibt es hierbei nicht, wobei Magier Aímas häufig Magierroben tragen oder andere Kleidungsstücke, die das Wirken von Magie unterstützen. Die Art der Kleidung kann aber sehr individuell sein, da auch persönliche Vorlieben mit einwirken.
Magisch Begabte können das maximale Alter ihrer Rasse erreichen und dieses um noch einmal 50 Jahre steigern. Ein magiebegabter Nyreide würde also eine maximale Lebenserwartung von 250 Jahren haben. Bei einem Menschen hingegen wären es 120 Jahre. Wieder variiert es also stark von der eigentlichen Herkunft der einzelnen Charaktere.
Die Stärken und Vorteile eines Magiers sind abhängig von seiner Begabung. Außerdem behält ein nicht menschlicher Magier auch die Vor- und Nachteile seiner ursprünglichen Herkunft. Die Nachteile eines Magiers und seine Schwächen sind jedoch auf keinen Fall zu unterschätzen. Denn je stärker die Zauber sind, die ein Magier beherrscht, desto schwieriger ist es für ihn den normalen Kampf mit Waffen zu erlernen. Außerdem sind sie in dem Gebiet der Magie anfälliger, welches das Gegenteil zu ihrem Gebiet darstellt. Ein Feuermagier ist beispielsweise sehr anfällig für Wassermagie.
Magier sind abgesehen von ihren unterschiedlichen Resistenzen gewöhnlich sterblich und altern. Im Normalfall sterben sie so wie ein jeder ihres Volkes, der nicht die gleiche Begabung hat.
Im Reich der Magier, vor allem in Karys, kann man, wenn man in den richtigen Ecken sucht, fast jede erdenkliche Speise finden. Hauptsächlich ist die Esskultur zwar bodenständig mit Getreide, Kartoffeln, Fleisch, Fisch und diversen Gemüsesorten. Doch da im Reich der Magier so viele unterschiedliche Völker leben, hat sich auch die Esskultur mit der Zeit erweitert. So werden durch Händler Gewürze aus anderen Reichen mitgebracht und auch vegetarische Speisen der Nyreiden fanden ihren Weg ins Reich Aíma. Allerdings wurden diese mit dem Krieg wieder etwas seltener, weil es schwieriger wurde an spezielle Zutaten zu gelangen. In den Dörfern ist die Auswahl allgemein nicht so groß. Hier wird meist angeboten, was angebaut wird.

» Magische Begabung

Die Magier Aímas sind sehr stolz darauf, jedem Magier eine hervorragende Ausbildung anbieten zu können. So kann jeder Magiebegabte seine Fähigkeiten in Karys perfektionieren und im Laufe seiner Angehörigkeit im Zirkel immer mehr erlernen. Es gibt eine Grundausbildung von Zaubern, die in den ersten Jahren der Ausbildung jedem Magier beigebracht werden. Des Weiteren kann jeder Magier individuelle Zauber erlernen, sie erarbeiten oder gar Magiegebiete ergründen, die ihm natürlich angeboren wurden.
Zudem ist es allein in Aíma dank der Ausbildung möglich, wirkliche Kontrolle über seine Magie zu erlernen. Ein Magier Aímas ist also in der Lage seine Magie zu beherrschen und läuft in den meisten Fällen keine Gefahr von ihr eingenommen zu werden. Allerdings ist das auch sehr abhängig von der Macht der Magie. Je mehr magischen Potenzial man also in sich trägt, so schwieriger ist die Kontrolle. Genauso verhält es sich auch mit positiv und negativ belasteter Magie. Dunkle und böse Magiearten sind schwerer zu nutzen als elementare- oder Lichtmagie.

» Weitere Begabungen

Freie Magier:
 


Blutkristalle:
 


Spezialarmee:
 


Schattenmagier:
 

» Politische Verhältnisse

Geführt werden die Magier von ihrer Zirkelführerin, Kathrin Loreen Zeki, die seit 5 Jahren an der Macht ist. Die Zirkelführerin, oder auch der Zirkelführer, wird in einem speziellen Auswahlverfahren und einer Prüfung der magischen Fähigkeiten vom Rat der Magier gewählt. Sie regieren dann bis zu ihrem Ableben oder Rücktritt.
Unterstützt wird der jeweilige Zirkelführer durch einen Rat und einen persönlichen Berater. Der Rat der Magier setzt sich aus den vier talentiertesten und weisesten Magiern in Karys zusammen. Jedes Ratsmitglied übernimmt eine wichtige Rolle und steht der Zirkelführerin mit seinen Vorschlägen zur Seite, sollte sie mal Hilfe in Anspruch nehmen oder sich in wichtigen Angelegenheiten mit den Mitgliedern beraten wollen. Dies ist jedoch nicht die einzige Aufgabe des Rates. Er bekommt die verschiedensten Bereiche zugeteilt, um die Zirkelführerin bestmöglich zu unterstützen und gegebenenfalls zu entlasten. In ihren Bereichen agieren sie relativ unabhängig, es sei denn die Zirkelführerin hat Einwände oder bestimmte Ideen zur Umstrukturierung.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Rates ist die Auswahl der Magier für die Aufstellung der Prüfung, sowie Entscheidung, welcher der Teilnehmer der neue Zirkelführer wird. Nachdem ein Zirkelführer verstorben oder zurück getreten ist, müssen sich vier bis sechs geeignete Kandidaten vor ihnen beweisen. Meist sind die Magier der Auswahl sehr unterschiedlich. Auch wenn sie diesen auswählen, untersteht der Rat später dem Zirkelführer.
Den persönlichen Berater wählt der jeweilige Zirkelführer selbst. Es handelt sich hierbei meist um einen Vertrauten. Wirklichen Einfluss auf das Geschehen hat der Berater nicht. Aber er genießt überall im Zirkel ein hohes Ansehen und wird vom Zirkelführer häufig zu Rate gezogen.
Die politische Situation der Magier und ihre selbst gesteckten Ziele beinhalten das Recht, alle Magier zu sich zu holen. Auch in den Ländern der anderen Großmächte. Denn bisher blieb ihnen dieses Recht von allen Seiten verwehrt. Außerdem kämpfen die Magier, um ihr Land und um ihren Einfluss in Lejandas zu vergrößern. Ihr Ziel ist es die vorherrschende Macht in Lejandas zu sein. Allerdings wollen sie die anderen Länder nicht unterjochen oder gar zerschlagen. Es wäre also nicht undenkbar, dass die Magier sich auf diplomatischer Ebene mit den anderen Großmächten einigen, insofern diese ihre Ziele unterstützen würden. Und ihr vorrangiges Ziel ist es, alle Magiebegabten unter ihrer Führung zu vereinen. Doch trotz ihrer Einstellung haben sie bisher keine Bündnisse geschlossen. Zu ihren Feinden zählen die beiden Großreiche Oryja und Thrylos. Aber auch die Werwölfe, nur dass eben jene schon sehr lange von den Magiern versklavt wurden. Manche Werwolfsklaven werden auch persönlichen Magiern zugeteilt, dennoch müssen sie häufig im Kalten oder Dreck leben. Allgemein werden die Sklaven in Aíma also eher schlecht behandelt und es trauert auch niemand einem verstorbenen Werwolf hinterher. So ist es nicht zu verdenken, dass immer mal wieder ein Wolf rebellierte und versuchte zu fliehen. Aber die Magier achten sehr genau auf ihre Sklaven und haben keine Skrupel auch kleine Vergehen mit dem Tod zu bestrafen.
Nach Aíma einreisen darf fast jeder, unabhängig von der Volkszugehörigkeit. Menschen wird jedoch wesentlich weniger Misstrauen entgegen gebracht als beispielsweise einem Zwerg, einem Nyreiden oder einem anderen übernatürlichem Wesen. Vor allem bei Einreise in die Hauptstadt Karys wird jeder Besucher genau überprüft und muss erst an den Wachen vorbei kommen. Sobald man sich im Reich der Magier befindet, muss man sich auch an deren Regeln halten. Es schützt niemanden unwissend zu sein. Unruhestifter, Diebe oder gar Freie Magier können damit rechnen hart bestraft zu werden, wenn sie in Aíma erwischt werden. Für Mörder oder Verräter am Land wird nicht selten die Todesstrafe verhängt. Die Gesetze sind streng und werden sehr penibel eingehalten. Schon eine falsche Lizenz auf dem Markt kann zu einer Münzstrafe oder Inhaftierung führen. Von den drei Großreichen ist das Reich der Magier als das mit der höchsten Bürokratie angesehen. Für alles gibt es offizielle Verträge, Schriftstücke und Ausweise.

» Wirtschaftliche Verhältnisse

Ausgestattet mit einem großen Wald, vielen Feldern und genügend Wasser bieten die Magier jedem Bewohner ihres Landes ein gutes Leben. Denn auch magisch Unbegabte sind in Aíma herzlich willkommen. Solange sie loyal sind, sich mit dem Stand der Arbeiterklasse zufrieden geben und sich an die strengen Gesetze halten können. So wuchs Aíma und vor allem Karys zu einem immer größeren Handlungszentrum an. Händler aus der ganzen Welt trafen auf dem Markt in Karys zusammen und es entstand eine immer größere Auswahl. Die Händler brauchen zwar immer eine gültige Lizenz, um ihre Waren verkaufen zu können, aber die reichen Magier und die gut besuchte Stadt locken dennoch viele Verkäufer an. Allerdings hat die Kriegszeit dieses Handlungszentrum eingeschränkt. Es kommen nur noch knapp die Hälfte der Händler nach Karys, als es früher der Fall war. Doch zum Glück hat der Zirkel auf diesen Tag schon hingearbeitet
Der Zirkel verwaltet seinen Reichtum gut und mit dem zunehmenden Wachstum gelten die Magier Aímas als sehr reich. Sie stehen den Zwergen mit ihrem Goldabbau zwar hinten an, brauchen sich aber um ihre finanzielle Lage keinerlei Sorgen zu machen.
Sklaven werden in Karys allerdings nur an Angehörige des Reiches verkauft. Auch hierfür muss eine gültige Urkunde vorhanden sein.
Aíma zählt zu den drei Großmächten Lejandas und die Hauptstadt der Magier nennt sich Karys. Sie wurde um den großen Magierturm herum gebaut, der schon immer das Zentrum der Regierung der Magier war. In Karys wohnen die meisten Magier und auch viele magisch Unbegabte. Die Stadt ist sehr groß und lebt vor allem vom Handel, den Dienstleistungen der Magier und ihrem Wissen. Außerdem werden in Karys alle Magiebegabten ausgebildet.
Neben Karys gibt es in Aíma noch einige kleine Dörfer und die Handelsrouten sind recht gut ausgebaut. So umfasst das Reich der Magier eine weitläufige Fläche und bietet viel Platz zum Leben. Angesiedelt ist es in der nordöstlichen Region Lejandas. Innerhalb ihrer Grenzen liegt auch ein Teil der Insel Barvis, der aber größtenteils verwildert ist. Dort hin entsendet man gerne Schüler zu ihrer Abschlussprüfung.
Vom stetigen Wachstum ist vor allem Karys betroffen. Immer mehr Magier sammeln sich dort und immer wieder werden Anbauten verordnet, meist im normalen Wohngebiet. Doch auch im Bürgerviertel, der wohlhabende Teil der Stadt, werden immer häufiger neue Gebäude gebaut. Doch diese werden meist von Privatleuten angeordnet und nicht von der Regierung. Zum Leidwesen dieser wächst aber auch das dunkle Alchemistenviertel an, was die illegalen Aktivitäten in Karys nicht senkt. Zwar versuchen die Magier diese so gut es geht einzugrenzen, aber ganz lässt es sich nie ganz vermeiden.

» Ausbildung

Die Ausbildung der Magier beginnt üblicherweise im 9. Lebensjahr, Ausnahmefälle beginnen es schon mit 8. Diese haben sich durch eine, für ihr Alter, schon stark ausgeprägte Begabung qualifiziert. Für Magier, welche erst später die Ausbildung beginnen, gibt es die Möglichkeit Klassen zu überspringen, jedoch nur wenn ihr Wissensstand sowie ihre Erfolge ausreichend sind. Das Erlernen sowie die Beherrschung der Magie benötigt einige Zeit. Daher geht die Ausbildung über mehrere Jahre. Spätestens in ihrem 17. Lebensjahr beenden die angehenden Magier ihre Ausbildung. Jedoch gibt es hier auch wieder Ausnahmen, welche in ihrem 16. Lebensjahr schon weit genug sind, um diese abzuschließen. Für die Zeit während die Magier in der Ausbildung sind, stellt ihnen der Zirkel Zimmer im Magierturm zur Verfügung und die Ausbildung wird im angrenzenden Ausbildungszentrum abgehalten.
In den niedrigen Klassen werden vor allem die Geschichte des Zirkels, Allgemeinwissen und die Grundzauber gelehrt. Der größte Schwerpunkt liegt allerdings in der Kontrolle, welche in jeden Jahrgangsstufen ein eigenes Fach erhält und auch in den Abschlussprüfungen eine wichtige Rolle spielt. Jene ist unterteilt in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Bei der schriftlichen Prüfung wird vor allem das Wissen abgefragt, die Bereiche wechseln jedes Jahr und man kann sich zwei der drei vorgegebenen Felder aussuchen. Die mündliche Prüfung hingegen ist weitaus schwieriger. Denn hier wird man von einem Ausschuss, bestehend aus drei hochrangigen Magiern, vor individuelle Prüfungen gestellt. Man muss seine Magie vorführen und beweisen, dass man ihrer mächtig ist. Neben dem Unterricht gibt es vor allem in den höheren Klassenstufen auch Studienzeiten, in denen die jungen Magier sich an ihren ersten eigenen Zaubern versuchen können. Hierbei steht es ihnen frei die Zauber selbst zu erarbeiten oder sie von einem Meister gelehrt zu bekommen.
Nach dem Abschluss der Akademie steht es jedem Magier frei, sich einen Beruf in Aíma oder im Auftrag des Zirkels auszusuchen. Die Berufswahl wird meist von den magischen Fähigkeiten beeinflusst, das ist aber kein Muss. So kann man beispielsweise der Stadtwache beitreten, eine höhere Position im Zirkel ergattern oder auch im Auftrag der Magier in ganz Lejandas tätig sein. Allerdings kann man auch als nicht Magiebegabter Berufe erlernen. Das ist vor allem in Karys möglich, wo sich einfache Handwerker, Wirte, Söldner oder Händler befinden, die Lehrlinge aufnehmen.

» Völkerschichten

Im Reich Aíma gibt es vor allem zwei große Völkerschichten. Magiebegabte und nicht Magiebegabte. Es wird immer recht schnell deutlich, dass je höher die magische Begabung, je größer auch die Chancen auf eine hohe Position sind. Das macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass die Regierung und der Adel fast ausschließlich von magisch Begabten besetzt ist. Gerade Familien, welche häufig gute Magier hervorbringen, werden über kurz oder lang bekannter. Insofern sie nicht irgendwelche Vergehen vorzuweisen haben. Denn der Adel ist, so wie die Magier auch, generell sehr streng und legt viel Wert auf eine blütenreine Weste.
Die Aufstiegschancen sind gerade für magisch Begabte sehr gut. Auch das Kind eines einfachen Bauern wird in der Akademie ausgebildet und hat somit die gleichen Möglichkeiten wie ein Kind reicher Eltern. Natürlich vereinfacht ein bekannter Name einiges, aber jemand aus armen Verhältnissen kann ebenso durch Talent und/oder harte Arbeit in die höheren Klassen aufsteigen.
Schlechter sieht es für magisch unbegabte Personen aus. Diese bleiben meist innerhalb ihrer Familien. Wobei auch hier in Karys Wege offen stehen – zum eigenen Geschäft oder so manch kluge Person hat es auch schon zu den Reichen geschafft. Wirklichen Einfluss würde ein Nicht-Magier jedoch niemals haben, abgesehen von möglichem Reichtum oder Gebäudebesitzen.
Alte Menschen werden eigentlich immer von ihren Familien versorgt, ebenso wie Kinder. Allerdings gibt es ein Waisenhaus und eine Station, in der Heilmagier Bereitschaft leisten. Das Waisenhaus ist jedoch nur eine Übergangsstation – denn von hier werden die Kinder in Familien vermittelt. Sei es nur an einen Bauern, der dieses als weitere Hilfskraft durchfüttert. Ebenso gibt es einen Haken bei der Heilstation: Für gewöhnlich sind die magischen Dienste der Magier nicht billig. Aber die Dienste können auch nachträglich oder auf Raten bezahlt werden.
Wesen mit schwerwiegenden Behinderungen, die sich auch auf die kognitiven Fertigkeiten auswirken, haben es nicht leicht. Denn häufig werden solche fast immer geheim gehalten und vor der Öffentlichkeit versteckt. Den Familien ist es schlicht weg hin zu peinlich, da es nicht ins Gesellschaftsbild passt. Reiche Familien unterziehen ihre Angehörigen meist kostspieligen magischen Behandlungen. Aber sie zeigen nur sehr selten Erfolg.

» Bräuche und Traditionen

Stirbt jemand aus den Reihen Aímas, so wird dieser selbstverständlich auf einem Friedhof beerdigt. Dieser Brauch ist weit verbreitet und wurde vom Zirkel so übernommen. Eine Besonderheit gibt es allerdings: Wird ein Magier beigesetzt, so gibt es ein spezielles Ritual zum Abschied. Denn in einem magiebegabten Körper bleibt immer ein Rest an magischen Essenzen zurück. Es ist wirklich nicht viel, aber zum Abschied wird diese Energie freigesetzt. So entstehen Funken, die von dem Leichnam aufsteigen. Die Farbe der Funken ist individuell und abhängig von der Magie, dessen der Magier mächtig war. So würden sie bei einem Eismagier beispielsweise eine gewisse Kälte ausstrahlen, möglicherweise in weiß oder einem Blauton. Dieses Ritual nennt sich 'Die letzte Befreiung', da es bildlich für das Verlassen der Seele steht.
Die Zirkelmagier glauben vor allem an zwei Dinge: An die Kontrolle ihrer magischen Energie und an den Zirkel selbst. Das steht eindeutig bei der Erziehung im Vordergrund. Allerdings kann dies auch mit unabhängigen Glaubensrichtungen gekoppelt werden. So lange diese nicht im Konflikt mit den Regeln des Zirkels stehen ist es jedem gestattet zu glauben an was er oder sie will. Das ist meist abhängig von Familie, Erziehung und eigenen Entscheidungen.
Dafür gibt es unglaublich viele Legenden und Geschichten, die man schon von klein auf hört. Die meisten basieren natürlich auf der Magie. So gibt es viele Gutenachtgeschichten, die vor dem Kontrollverlust warnen oder auch Legenden von heldenhaften Taten, die dem Zirkel viel brachten. Ebenso werden aber auch Geschichten der ganzen Welt erzählt. Es gibt kaum Grenzen.
Kulturell und ethisch gesehen legt der Zirkel viel Wert auf sein Ansehen. Jeder Bewohner Aímas ist ein Teil von dem großen Gesamtbild. Es muss sich an die Regeln gehalten werden und grundsätzlich wird alles wichtige dokumentiert. So ist es nicht verwunderlich, dass die Magier viele traditionelle Riten und Feste haben, die ihre Kultur prägen. Sei dies nun das Badehaus, in welchem die traditionellen Tücher getragen werden oder das Sommerfest, bei dem abends überall Kerzen vor die Häuser gestellt werden und man mit der Familie feiert.
Im Reich der Magier wird fast jede Magieart geduldet. Das heißt, es wird grundsätzlich niemand verstoßen, bloß weil er eine dunkle Magie in sich trägt. Allerdings heißt das nicht, dass man einfach zaubern kann was man möchte. Denn gern gesehen sind Nekromantie oder Beeinflussung nicht. Gerade bei ethisch grenzwertigen Magiegebieten wird auf die Kontrolle des Anwenders geachtet und dass er seine Kräfte nicht missbraucht. So haben Dunkelmagier meist weniger Freiheiten oder Chancen zum Aufstieg. Grundsätzlich greifen ethische Grenzen dort, wo Menschen verletzt werden, der Tod missachtet wird oder man gar mit einem Leben spielt. Diese Grenzen verschwimmen allerdings bei den Werwolfssklaven. Zwar gibt es hier auch Gesetze an die sich zu halten sind, doch es ist wesentlich einfacher ein Verbrechen an einem Sklaven zu vertuschen.
Die Moral wird jedem Magier in die Wiege gelegt. Es heißt den Zirkel zu verehren und ihm zu dienen. So ist es nicht erstaunlich, dass viele eine sehr starke Moral verspüren und die Zugehörigkeit zum Zirkel tief in sich verankert haben. Gestützt wird dieses Zusammengehörigkeitsgefühl von beispielsweise Audienzen bei der Zirkelführerin, offiziellen Festen oder Bällen und anderen Gefälligkeiten der Regierung. So wird beispielsweise einmal im Monat ein Heiler zu den Armen geschickt, der sich kostenfrei um Verletzungen oder Krankheiten kümmert.

» Völkergeschichte

Die Magier des Landes versammelten sich einst in der nordöstlichen Region Lejandas und gründeten das große Reich Aíma. Hierbei gibt es mehrere historische Höhepunkte, die vor allem im Reich Aíma geläufig sind.

Die Gründung des Zirkels
Vor vielen Jahrtausenden, so sagt man, war die Magie in Lejandas eine wütende Energie. Sie zog wie ein Fluch durchs Land: unkontrollierbar und wild zog sie Zerstörung mit sich. Kein menschenähnliches Lebewesen wagte sich auch nur daran zu denken, diese Macht für sich zu nutzen, denn jede Berührung mit der Magie brachte früher oder später den Tod mit sich.
Menschen beobachteten die Magie viele Jahre lang, bis sie einen Weg fanden, sie zu manifestieren. So senkte sich die Magie über das Land und magische Begabungen entstanden. Aber sie war noch immer unkontrollierbar und brachte den Anwendern mehr Leid als alles andere. So lange, bis sich drei von ihnen zusammen taten und sich der Kontrolle der Magie verschrieben. Ether, Damodred und Aethlem sind Familiennamen, die bis heute bekannt sind, denn ihre Vorfahren waren es, die den Zirkel gründeten. Sie erbauten für ihre Studienzwecke den Turm der Magier, der mit den Jahren immer größer wurde und ihrem Erbe ist es zu verdanken, dass die Zirkelmagier heute die Kontrolle der Magie meistern.

Das Reich Aíma
Ether, Damodred und Aethlem bemerkten schnell, dass ihr Fortschritt im Bereich der Kontrolle der Welt nichts brachte, so lange dort draußen Magier waren, die ihre Fähigkeiten nicht kontrollieren konnten. Sie nahmen jeden Magiebegabten unter sich auf und gaben ihr Wissen weiter – dafür verlangten sie nur eins: Loyalität. Es bildete sich eine elitäre Gruppe von Magiern, die danach strebte die Magie der Welt unter sich zu vereinen. Bald schon reichte der Magierturm nicht mehr aus und man baute den nächsten Gebäudetrakt, der heute als Ausbildungszentrum verwendet wird. Um den Turm herum fingen sich an Wohnhäuser zu bilden, sowie ein Marktplatz. Gelockt von den Diensten und dem Schutz der Magier schlossen sich auch einige nicht Magiebegabte dem Zirkel an und halfen mit ihren Fertigkeiten aus. Man gründete das Reich Aíma und ernannte den ersten Zirkelführer Michael Aethlem. Dieser gründete den Rat der Magier und erließ das erste und wichtigste Gesetz des Zirkels: Jeder Magiebegabte musste sich ihnen anschließen.

Wachstum und Krieg
Doch der Zirkel wuchs stetig und es war nur eine Frage der Zeit, bis sie zu einer Großmacht wurden. Die Magier erlangten durch ihre vielen Vorteile sehr schnell Macht, was natürlich nicht jedem gefiel. Ganz im Gegenteil sogar, denn sobald die Magier genug Stärke erlangt hatten, kamen auch schon die ersten Konflikte mit den anderen Großreichen. Denn diese sahen aufgrund ihrer weit zurückreichenden Geschichte nicht ein, plötzlich ihre Magier an den Zirkel ausliefern zu müssen. Und das handhaben sie auch heute noch so. Außerdem sahen die Magier sich schon immer in der Position zu regieren, da sie ihre Politik und Handhabungen grundsätzlich für besser halten, als die der anderen Völker. In der Vergangenheit wurden Verträge ausgearbeitet, damit vorerst kein Krieg entstand.

Ein Feind der Magier kam für die Magier wie aus dem Nichts. Die Werwölfe.
Die Verfolgung der Werwölfe dauerte fast drei Jahrhunderte lang. Die Magier missbilligten ihr barbarisches Auftreten und ihr Streben nach Macht. Außerdem hatten die Magier ein persönliches Problem mit den Werwölfen. Denn aufgrund ihrer magischen Unfähigkeit und ihrem Trachten nach Macht, entführten die Werwölfe zu damaligen Zeiten Magier, um sie zu Ihresgleichen zu machen. Doch meist verlieren Magier, die von Werwölfen, Vampiren oder einem anderen magischen Wesen gebissen werden, all ihre magische Begabung. Nun gilt das Volk der Werwölfe seit gut 150 Jahren als versklavt und vor 130 Jahren wurde das letzte große Wolfsrudel in Muirenn gefangen genommen.
Um die ausgehende Gefahr der Werwölfe zu mindern entwickelten die Magier ein spezielles Halsband, dass ihre Verwandlung verhindert. So fühlten sie sich sicher vor ihrer zweiten Gestalt.
Nun arbeiten die Werwölfe für die Magier, verrichten ihre schwersten Arbeiten und leben unter schlechten Bedingungen. Sie haben ihre eigenen Sklavenunterkünfte, in denen man die Armut fast schon riechen kann. Manche Werwolfsklaven werden auch persönlichen Magiern zugeteilt, dennoch müssen sie häufig im Kalten oder Dreck leben und schlafen.

Letzten Endes als die Bedrohung der Werwölfe gebannt schien, kam es doch noch zum Krieg der Großmächte. Nach einem letzten Versuch der Magier ein Friedensgespräch zu starten, brach der Krieg aus, da der Konflikt zwischen den Nyreiden und Zwergen ausartete. Zwar waren die Magier grundsätzlich daran interessiert die Verträge zu erhalten und den Frieden aufgrund ihres florierenden Handels am Leben zu halten. Doch das hinderte sie nicht daran sich in den Krieg der anderen Großmächte einzumischen. Denn sie versuchen im Zuge dessen ihre Reichsgrenzen zu erweitern, noch mehr Magier aus den Kriegsreihen ihrer Feinde zu sich zu holen und im besten Fall sogar die anderen Reiche unter ihre Führung stellen zu können.



_________________

Bitte keine PN's an diesen Account. Wendet euch hierfür an einen zuständigen Admin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://rpg-lejandas.forumieren.com/
 
Der Magierzirkel
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Die Völker Lejandas - Das RPG ::  :: Storyline :: Rund um die Völker-
Gehe zu: